7.5.09

kurz weg

ähm wir sind dann wie schon bemerkt mal kurz weg, aber eh bald wieder da, quasi ein kleines pauserl zum durchschnaufen und so - bis dahin alles liebe

16.3.09

Peitsche beim Indianer nicht vergessen

Uiii, das macht die Eidgenossen aber jetzt ganz fuchtig, dass der Peer Steinbrück (ausgerechnet ein Piefke!) von politischer Korrektheit unbeleckt beim Finanzministergipfel das über die Schweiz gesagt hat: Eine schwarze Liste in Sachen Steueroasen gibt's gar nicht, "es ist nur ein Instrument gewesen, um die Indianer in Angst und Schrecken zu versetzen". Und das von dem Mann, der schon im Oktober den Schweizern drohte, dass er "nicht nur das Zuckerbrot, sondern auch die Peitsche" einsetzen werde. Sind wir jetzt bei Karl May oder Friedrich Nietzsche oder was?

7.3.09

Warten auf den Neuen

Das Burgtheater ist bereits bestens auf seinen allseits beliebten neuen Chef, Herrn Matthias Hartmann, vorbereitet. Und dieser auf das Burgtheater: "Ach, wenn ich an Bochum denke, denk ich ans Paradies."

1.3.09

Absolut Dörfler

Da muss ich leider ein bissi widersprechen, Genosse Spu. Die Wahl in Kärnten zeigt, was dieser Haider mit seinen Eskapaden dem BZÖ Stimmen gekostet hat. Kaum mischt er bei den Orangen nicht mehr mit, gewinnen die sogar dazu. Der Dörfler muss freilich jetzt auch auf Bundesebene ran…… a Star is born.

Absolut Jörg.

Nix schöneres als a Leich', auch in der Politik: Noch lieber als ein lebender Haider ist den Kärntner allemal ein toter Haider, am besten mit einem Rassisten garniert: Die Orangen haben jetzt in Kärnten noch mehr Mandate bekommen als unter dem Haider. Quasi Absolut Jörg. Ob ihm jetzt Politiker aller Couleurs das auch nachmachen?

26.2.09

Oranger Supergau


Dieser Mann da. Ja genau, der da rechts oben im Bild. Veit Schalle heißt er, war ein großer Cheffe bei Billa und BZÖ Spitzenkandidat. Jetzt muss er vor dem Interio Möbelgeschäft in der SCS den Parkplatz kehren und den Bauschutt weg räumen. So weit ist es schon mit der Krise. Freilich wird ihn die Gattin raus geschickt haben, etwas sinnvolles zu tun - die ist ja dort Chefin, da wird er ihr auf die Nerven gegangen sein. Veit mach bitte was, such dir eine Beschäftigung, im Büro rum lungern geht nicht …und der Veit tut halt jetzt Mist weg machen.

Super-Gau-Hubsi

Das war der Mann ja eigentlich schon in seiner Regierungszeit, jetzt folgt das Coming Out: Unser Herr Ex-Vizekanzler Hubsi Gorbach verkauft Versicherungspolizzen – von der Firma Super-Gau. 20 Prozent von dem Laden gehören ihm. Der Herr Gau ist übrigens ein alter blauer Spezl, der seinerzeit schon den von ihm gesponserten Eishockey-Erstligisten "EC Supergau Feldkirch" einen solchen bescherte.

18.2.09

Wiildschadn

11.2.09

Al Graf

Wien wird doch noch Chicago, und mit dem Herrn 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf wird es so wie mit Al Capone enden. Nein, nicht weil er ein aufrechter rechtsnationaler Recke ist und seine Büromitarbeiter angeblich 88-Leiberl über den Büro-PC ordern ist der Mann in seinem Präsidentenamt untragbar. Sondern wegen anderer Kalamitäten: Die Staatsanwaltschaft will ihn ausgeliefert "wegen Verdachts der Untreue und der fahrlässigen Krida". So wie den Capone seinerzeit die Steuerfahndung dingfest machte.

Jetzt wird das Al Graf nicht um sein Mandat bringen, weil da müsst er ja schon einen Polizisten niederfahren, und selbst das soll kein ausreichender Grund sein, weil ja damit erst richtige Volksnähe bewiesen scheint. Aber als Funktionär der Republik werden wir ihn bald los sein. Auch schon was, und immer schön daran denken: Beschert haben uns diesen Mann nicht die HC-Partie, sondern die traute rot-schwarze Einheit.

Wie Naturschutz funktioniert

Jetzt zu etwas ganz anderem. Auf den Galapagos-Inseln, eh schon wissen: Darwin etc., haben sich im Laufe der Jahre wie auch anderswo am Planeten "fremde Arten" eingenistet, verwilderte Hausschweine, Ziegen und so. Das natürlich gegen Ideologie der Ursprünglichkeit, also läuft dort seit einiger Zeit das Programm: Naturfremde Arten ausrotten. Bei Ziegen schon sehr erfolgreich, und das geht so: 1. vom Hubschrauber abknallen, weil Ziegen sich in Herden rumtreiben, also idealerweise von oben zu erwischen sind; 2. den Rest von Hunden zusammentreiben lassen und wie oben verfahren; 3. (keine Erfindung) die sogenannte "Judas-Ziege": Verstreute Ziege mit Sender ausstatten, warten bis sie zur Herde zurückkehrt, und BUMM! Bisheriger Erfolg: 85.000 tote Ziegen. In zwei bis drei Jahren die Inseln ziegenfrei, sagt der Naturparkwächter. Dann wieder Galapagos wie zu Darwins Zeiten. Kommt uns trotzdem irgendwie krank vor.

6.2.09

Abgänge des Tages

Lothar Lockl grüner Bundesparteisekretär will nicht mehr, Heinz Prüller darf nicht mehr. Gut der Lockl wird den Leuten Wurscht sein, aber der Prüller Heinzi…

3.2.09

Krenn Reloaded

Endlich wieder ein cooler Weihbischof in the House der Tacheles redet. Gerhard Maria Wagner, ein super Typ, hat zwar nicht die Statur eines Bischofs Krenn, liefert aber schon jetzt großes Kirchenkino. Und zwar in 16:9 in voller Schärfe und in Dolby Surround.

2.2.09

Ayatollah-Revival

Da war viel Aufregung wegen der Islam-Religionslehrer, die nicht an die Demokratie glauben. Oder halt sagen, dass sie glauben, dass der Islam und die Demokratie net zsammpassen. Sagen eh nur ein Fünftel oder so, hätte man ja auch als gute Nachricht verkaufen können: Vier Fünftel aller Imame in Österreich glauben an die österreichische Demokratie. Das sollen ihnen erst mal andere nachmachen, dann wären wir schon eine gefestigte Demokratie.

Aber interessant: Offenbar auch weit verbreitete Ansicht im anderen Lager, bei den Katholerern. Also zum Beispiel dieser grad inkommunizierte (oder wie heißt jetzt wieder das Gegenteil von exkommuniziert?) Bischof Williamson. Der ist ja gleich beim politischen Elchtest ins Schleudern gekommen, als er dem schwedischen TV-Team in die Kamera sagte, dass das mit dem Holocaust aber bitte alles nicht so war. Wahrscheinlich war das Interview in Regensburg ja auch speziell mit Widmung und Ringkuss für den Herrn Papst, wo unser Papa Razzi ja schon vor einiger Zeit reinen Tisch gemacht hat mit diesem Toleranzgefasel gegenüber dem Islam.

Jedenfalls, niemand fragt einen Bischof, nicht einmal einen ex- und wieder inkommunizierten, ob er an die Demokratie glaubt. Das wär ja lächerlich, welche Schlagzeile sollte das auch schon geben, Bischof glaubt nicht an Demokratie? Gähn. Ich mein, die glauben ja an den lieben Herrgott und an dessen Stellvertreter auf Erden, also was soll er da an die Demokratie glauben, das wär ja glatt ein Schisma, so wie damals bei den Anglikanern, als die plötzlich auf den Henry geschworen haben statt auf den Papst. So schnell kannst gar nicht schauen und scho bist du exkommuniziert.

Wir stellen uns also in einer Studie über den katholischen Religionsunterricht die folgende Frage an die Religionslehrer vor: Glauben Sie, dass eine demokratische Ordnung über der göttlichen Ordnung steht? Wär übrigens auch eine interessante Frage an diesen neuen Weihbischof Wagner, den Namen kann man sich leicht merken, wie Krenn, endlich wieder ein Aufrechter, wohl kein Zufall, dass der dem Papst gleich in der Woche eingefallen ist nachdem ihm auch dieser Williamson einfiel. Apropos Demokratie, auf den drei Vorschlägen von der Diözese stand der Herr Wagner ja nicht, also soviel zum Thema Demokratie und die Kirche. So ein Glück, dass der Herr Papst nicht dran glaubt. Sonst wär uns der Spaß mit dem Herr Wagner in den nächsten Jahren womöglich entgangen.

30.1.09

Bad Gruner

Apropos Bad Bank, die Grünen finden offensichtlich auch Gefallen daran ihre Altlasten auszugliedern. Dabei, der Voggenhuber als Bad Gruner auf dem letzten Listenplatz: das hat Scharm und bringt die Harmonie der Good Grunen Weiber-WG an der Parteispitze gleich ganz durcheinander. Neinneinnein, so spielen wir das nicht, der hat doch schon gesagt, er kandidiert nicht, weil womöglich könnte die echte Demokratie an der Wahlurne der Basisdemokratie der Grünen einen Strich durch ihre Rechnung machen und der Wähler, die alte Sau, den Voggi statt der Lunacek präferieren. So ein Schas auch. Besser nicht kandidieren lassen, nur Good Grune aufs Ticket.

Bad Bank

Das ist doch ein Verschlag. Die BB kommt, die Bad Bank. Abgesehen davon, dass alle Banken ein bissi böse sind, soll die "schlechte Bank" riskante Papiere aufkaufen und damit das Vertrauen in die Finanzmärkte und die Bilanzen der "guten Banken" stärken. Klingt vernünftig, zumal sich dieses System auch im Alltag schick machen würde. Bad Bäcker zum Beispiel. Da kauft der schlechte Bäcker die grauslichen, mit Zuckerglasur verpickten Nussschnecken von Anker & Co auf, so dass nur mehr die leckeren hinter der Vitrine liegen. Bad Metzger, spezialisiert auf Gammelfleisch, Bad Bundespräsident, pickt sich die faulen Eier aus der Regierung raus…

29.1.09

Teinfaltstraße 8

Nobel, nobel, die Gusenbauer Projektentwicklung & Beteiligung GmbH logiert laut KSV in der Teinfaltstraße 8 im ersten Wiener Gemeindebezirk. Das ist gleich ums Eck von der Löwelstraße. Da kennt sich der Alfred aus. Teure Gegend, nicht billig, da kostet der Quadratmeter schon ein paar Euro. So eine Consultingfirma braucht freilich repräsentative Räumlichkeiten, ein grindiges AK Büro Marke 70er Jahre taugt da wenig. Das muss schon was hermachen, da geben sich die Wirtschaftsbosse die Klinke in die Hand. Wie groß das Office ist, weiß man noch nicht wirklich. Vielleicht logiert der Alfred anfangs auch nur in einem Gemeinschaftsbüro, so wie viele neue Selbständige, da kann er sich dann Strom, Internet und Kopierer teilen.

25.1.09

Auferstehungslisten

Macht's Euch nur alle lustig über die Trauergemeinde Jörg Haider und ihre Liste, aber das Modell hat Potenzial. In Wien könnten die Roten als "Die Sozialen – Liste Helmut Zilk" der Liste HC Strache locker paroli bieten, es sei denn der Hazeh baut einen Haider, dann hinterlässt er natürlich auch einen Bonus. Und wenn's der Joschi Pröll weiterhin nicht bringt, dann bietet sich immer noch an "Das Vaterland – Liste Josef Klaus", höchstens zu überbieten von "Die Ursozialen – Liste Bruno Kreisky".

Gastrokritiker Obama

So long, Dixie: Jetzt ist es heraußen, dass auch Obama eine Vergangenheit hat, die er uns im Wahlkampf verschwiegen hat: Als Gastrokritiker. "Check, Please" war eine lokale TV-Show in Chicago, bei der Menschen von nebenan ihr Lieblingslokal von nebenan besprachen, also quasi Gusi minus Barolo, und der State Senator von der South Side stellte Dixie Kitchen vor. Keine Gourmet-Küche, sondern "good food for a good price". Hat schon seinerzeit bei Politikern seltene Gabe gezeigt und aus Fehlern gelernt: "Ich habe gelernt, dass man für den Pfirsichkuchen zum Schluss noch Platz lassen muss." Die Sendung wurde übrigens damals nicht ausgestrahlt – weil die Station befand, dass der Mann zu geschliffen redete.

23.1.09

Liste Jörg Haider

Also doch, der tote Jörgl will es noch einmal wissen. Nix da mit ewiger Ruhe, da geht noch was. Das BZÖ tritt als Liste Jörg Haider an. Mit der Urne auf Wahlkampftour, bis zum Aschermittwoch! Lei Lei.

Alles Schrott

Gilt diese Verschrottungsprämie nur für alte Autos? Oder auch für wackelige Bügelläden und Wäscheaufhänger an denen immer so eine Stange runter hängt, die man mit dem Tixo rauf zu kleben versucht. Muss auch auf den Schrottplatz, her mit der Prämie…

Change

Man kann es nicht oft genug wiederholen, Amerika hat Barack Obama, wir haben Faymann/Pröll und die Schottermitzi aus Attnang Puchheim, Insidern auch als NangPu bekannt.

21.1.09

Inauguration

Das gibt´s doch nicht, dass hier keiner ein Wort über diese Inauguration verliert, über die die ganze Welt spricht. Also: Heute wurde im Parlament die neue Justizministerin inauguriert, sprich in Augenschein genommen. Sie ist schwarz, aber nicht sehr. Auf die Frage der Abgeordneten, ob sie eh eine gute Ressortchefin sein werde, antwortete sie sinngemäß: "Yes, we can." Und dann legte sie auf ihre Brille den Amtseid ab, dass sie eine unabhängige Justizministerin sein wird.
Ah ja, und lustig war sie auch. Denn am Beginn ihrer Rede vor dem Nationalrat sagte sie: "Ungewohnt ist das schon hier, mit diesen Zwischenrufen und so. Also im Gerichtssaal war das anders!" Ja, Frau Rat.

17.1.09

Ent-Lauberhorn

O Schi-Gott! Historisches Abfahrtsdebakel der Österreicher am Lauberhorn. Sieger-Lorbeer war vorgestern: Bester Ösi ungefähr auf Rang weiß-nicht-was. Einer schon aus dem Starthaus gestürzt, der andere über die eigenen Schi gestolpert. Die Schweizer lachen sich über uns die gelöcherte Hucke voll. Tja, tut uns leid: Das schreit nach Konsequenzen. Jetzt muss der Sportminister den Hut nehmen.
Wer ist das doch gleich? Ah so: Der Darabos. Nein, der kann als Burgenländer wirklich nix dafür. Für die Eurofighter ja auch nicht.

16.1.09

Prammers Konjunkturpaket

Das nennen wir Politik aus einem Guss: Vor fünf Tagen verkündet der Bundeskanzler ein Acht-Milliarden-Konjunkturpaket und vorgezogene Bauvorhaben gegen die Wirtschaftskrise. Und heute verkündet die Nationalratspräsidentin die Stornierung des seit langem geplanten Umbau des Plenarsaales. Begründung: Die Wirtschaftskrise!

15.1.09

recht oder rechts oder reichts oder was?

Recht muss Recht bleiben, tönt es also populistisch aus den fekterschen Ecken.
Genau, nämlich das Recht, daß unter zehnjährige Kinder bei ihrer Mutter sein wollen und sollen, Asylgesetzpfusch hin oder her.
Da stellt sich eine ÖVP frisch und frierend in Pamhagen hin und murmelt was von supidupi dollem Familienpaket und Rückbesinnung zu christlich sozialer Wärme oder so irgendwelchen Floskeldingens und dann haltet Sie nicht einmal kindliche Rehaugen aus?
Der Rechtsstaat wird die braunen Rehaugen jedenfalls sicher besser aushalten als den braunen Nazidreck, den sich die Regierungsparteien ins Parlament geholt haben.
Aber was tut man nicht alles für die Stimmen der Hazeeh-Wähler.

14.1.09

Basketball statt Bowling

Na bitte, wie versprochen "Change we can believe in": Der neue Bewohner des Weißen Hauses nimmt die Bowling-Bahn heraus und baut sich ein Basketball-Spielfeld im Maßstab 1:1 ein. Dafür sperrt er Guantanamo zu, game over.

9.1.09

I want my Gusi back

Pfoha es ist sooo fad, nicht in Gaza, aber hier in Wien, es ist geradezu beängstigend langweilig, kein Minister beim Friseur, keine Ministerin beim Mulatschag, keine Umfaller, nix nix nix… I want my Gusi back!

Rettet die Porno-Industrie!

Endlich eine wirklich volksnahe Aktion zur Wirtschaftskrise: Die in Las Vegas versammelte Porno-Industrie verlangt einen "Bailout for Porn", quasi Finanzhilfe des kleinen Mannes. Obama hat noch keine Stellung bezogen, äh, das ist jetzt vielleicht nicht die korrekte Art das zu sagen, aber jedenfalls wär das eine Superchance für Faymann seine Popularität zu steigern. Die Krone könnte übrigens für das weitere herzeigen barbusiger Frauen auch beteiligt werden.

Jackpot für arabischen Billigflieger

Das hat sich ja wirklich gelohnt: 240.000 Dollar Schmerzensgeld für den frisch emmigrierten Iraker, der 2006 sein Leiberl ausziehen musste um seinen Flieger besteigen zu dürfen. Hatte die Aufschrift "We will not be silent", in Arabisch und Englisch. Also Leiberl weg oder nicht einsteigen, was den Armen so schockte, dass er jetzt zu seinem Schmerzensgeld kommt. Gehört sich halt nicht, Irakern den Mund verbieten wollen. Das ist halt ein richtiger Billigflieger!

5.1.09

Beruhigender Stillstand

Nicht auszudenken, wenn sich die Regierungsbildung - wie zunächst befürchtet - bis über den Jahreswechsel gezogen hätte. Dann würden wir derzeit trotz Weltfinanzkrise und Nahostkrieg einen politischen Stillstand in Österreich erleben, der sich gewaschen hat. So aber haben wir längst eine neue Regierung, die sich zwar umgehend in einen drei- bis fünfwöchigen Weihnachtsurlaub verabschiedete, uns jedoch in der Gewissheit zurückließ: Es ist ein Stillstand mit Regierung. Beruhigend irgendwie.

30.12.08

Ein Jubiläum

Dieses Bi da

Politburo übt den Parallelschwung auf den sonnigen Pisten im wunderschönen Kärnten. Stimmung will bei den Leuten nicht so recht aufkommen. „Es ist alles noch so traurig. Wie wenn es gestern gewesen wäre. Weihnachten war besonders schlimm. Wir beten ja nicht, aber wir haben eine Kerze angezündet. K.O.-Tropfen waren da im Spiel, das ist sicher, was anderes kann es gar nicht gewesen sein. Der Petzner, ein junger Bub, eine Schwärmerei, die Claudia, die wäre was für die Politik, so eine starke Frau. Homosexuell, mein Gott, vielleicht dieses Bi da, aber die Claudia die muss ja was gemerkt haben, aber mei, wenn er die ehelichen Pflichten brav erfüllt hat, wer soll denn da an so was denken…“

28.12.08

Feine Klinge

Der Kärntner Landeshauptmann Dörfler ist ein Meister der feinen Klinge. An der Unfallstelle von Jörg Haider wird ein Marterl errichtet, das soll im übrigen an die 30.000 Euro kosten. Da lässt man sich nicht lumpen. Für die künftige Gedenkstätte hat das Land Kärnten, genau dort, wo sich der LH der Herzen atomisierte, ein Stück Land gekauft. „Da ist auch genug Platz für einen Parkplatz”, sagt der neue Landeshauptmann. Sein Nachsatz: WEIL DORT KANN ES AUCH GEFÄHRLICH WERDEN.

27.12.08

Krisenstimmung

Krise, Krise, Krise! Wo man hinschaut, Weltwirtschaftskrise. Jeden Tag wird es schlimmer. Gestern noch huhaaa heute schon ahhhhh. Hingehen wollen da freilich nur die Wenigsten. Zumindest hier in der Wienerwaldgegend nicht. Konsum, aber Hallo. Da kann sich der Ami was abschauen. Im großen Elektrofachgeschäft leer gefegte Regale - Ostblocknostalgie könnte man meinen. Nix da sagen die Verkäufer, wir kommen mit den bestellen ja nicht mehr nach.

25.12.08

Xmas Quiz

„Wir müssen uns wieder auf unsere Werte besinnen“, sagt wer?

A: Superkardinal Christoph Schönborn in der heutigen Krone oder B: Skilegende Franz Klammer im heutigen Österreich?

„Weihnachtsfest wurde Rückkehr auf die wahren Werte“, sagt wer?

A: Superkardinal Christoph Schönborn in der heutigen Krone oder B: Skilegende Franz Klammer im heutigen Österreich?

24.12.08

Frohe Weihnachten, Frau Fekter.

Weil Weihnachten ist, dürfen wir noch einmal an die wohl beschämendste Episode der heimische Politik im heurigen Jahr erinnern, an den sogenannten Fall Arigona Z., der eigentlich ein christlich-sozial-sozialdemokratisches Heuchelstück ist, eines Berthold Brecht würdig. Was sich die diversen ÖVP-Minister, vom amtierenden Landeshauptmann Platter bis zur Frau Fekter, sekundiert von scheinheilig an Barmherzigkeit appelierenden, aber ansonst wahlwirksam untätig bleibenden SP-Koalitionspartner auf die Fahnen schreiben dürfen ist dies: Eine intakte Familie mit der Gewalt des Gesetzes auseinander gerissen und eine suizidgefährdete Mutter mit einer suizidgefährdeten Tochter mit Ablauffrist in Österreich gelassen zu haben, der in Österreich berufstätige Mann inzwischen irgendwo über die Berge in Montenegro, und vier Kindern, die mit Schlepperhilfe zu Mutter und Schwester zurück wollten, jetzt in Schubhaft in Ungarn.

Das rührt sogar die Frau Nationalratspräsidentin und Bundespräsidentin in großer spe, Barbara Prammer, zu einem Appell an ihre Innenministerin Maria Fekter: Herz zeigen. Zu anderen Maßnahmen als Vorweihnachtlichen Gnadenappellen kann sich offenbar auch die SP nicht aufraffen. Solch erfolgreiche Politik der Feigheit und Menschenverachtung wollen wir an diesem Weihnachtsabend salutieren: Damit wir uns bei den folgenden Feiertagsansprachen daran erinnern, aus welchem Schotter diese Figuren geschnitzt sind.

Stille Nacht

im Karaoke Style für die textschwachen Xmaser!

23.12.08

Gemeine Bullen

Gegen diese Bullenmafia sollte der Papst auch was tun. Ein so ein Hunds gemeiner Spot. Kein Wunder, dass sich da alle aufpudeln tun.

Rettet den schwulen Regenwald!

Schwule, Transsexuelle, Regenwald: Rettet sie vor sich selbst! Der verkleidete Mann im langen Kleid hat Verständnis, weil die einen zerstören sich selbst, der andere wird von den Heteros zerstört, sagt der Papst, darum: Weihnachtlicher Friede mit euch, und 2009 auf zur großen Rettungsaktion.

22.12.08

Heim zur Mamma

Nix mit der weiten Welt. Der Fred Gusenbauer will heim zur Mama. In Niederösterreich bei der AKNÖ hat er angeheuert und wird dort Europareferent!

21.12.08

Grabesstimme


Das ideale Last-Minute-Geschenk für die Stille Nacht.
(Dank für den Geschenktipp an unseren stets aufmerksamen Leser Bernd K.)

Blaue Weihnacht

Bei den Blauen tut sich vor Weihnachten was. Der HC Strache will Haider Witwe Claudia ins Team holen, damit das Andenken des verglühten Jörg, das die orange Brut ja mit Füßen tritt, wieder gerade gebogen wird. Als nix mehr Homo und so. Und nur so nebenbei: Österreich hat in den letzten Ausgaben aber so was von fette Anzeigen des Bundesland Kärnten drinnen, da wird einem ganz schummrig. Jörgls Tochter ist ja da mit von der Partie bei der Kärntner Werbung, und die Claudia hat dem österreichischen Journalist gesteckt, sie hätte mit Österreich so geschrien am Telefon, weil die so unseriös über den Tod berichtet haben… Da muss der WOFE vielleicht jetzt voll gut Wetter machen in Kärnten da unten… und ganz viele Anzeigen zum super Diskont ins Heft heben, damit die Claudia nicht mehr so böse mit ihnen ist……aber alles nur Vermutungen!

17.12.08

Es grünt so grün

Lunacek gegen Voggenhuber, Voggenhuber gegen Glawischnig, Glawischnig gegen die EU und dann doch wieder nicht oder nur ein bissel. - Wer hätte gedacht, dass der Abgang des Professors so rasch so verjüngend auf die grüne Partei wirkt. Jetzt ist wieder alles so wie ganz früher!

Weihnachtsbaummafia

Das sind ja Brüder, 45 Euro für so eine grindige Jauerlingtanne. Für das Geld kauft sich der Indianer am Amazonas ein paar Quadratkilometer Regenwald.