1.7.06

SOS Nachrichtenwildwuchs

Zuerst war der Mastenwildwuchs, dem unserer wackerer Lowlander mit dem Fällen zweier Masten entschieden entgegen treten konnte. Aber Erwin Pröll hätte besser ein paar Rundfunkmasten kappen sollen, denn dort gibt es neuerdings einen "Wildwuchs bei Nachrichten und Analysen", seit das Ö1-Journal über Prölls Mastenaktion berichtete.

Da Prölls Adlatus bei einem Interventionsanruf bei den Nachrichtenmachern den Wildwuchs leider nicht niederschreien konnte, muss Pröll jetzt selbst ran, und weil das Problem im ORF nicht die Generaldirektorin, sondern nur ihr Team ist, fordert er den Kopf des Hörfunkintendanten Kurt Rammerstorfer. Sonst wuchs Rammerstorfer in seiner stillen Radio-Regentschaft ja eher bescheiden vor sich hin und der einzige Wildwuchs, der ihm vorzuwerfen wäre, ist ein ganz anderer: 50 rote "Calling Mozart" Kioske im ganzen Land. Vielleicht ja alles eine ausgeklügelte Strategie, um den laut Zentralbetriebsratsdino Heinz Fiedler einzigen richtigen ÖVPler in Monika Lindners Team zu halten?