20.8.06

Inzwischen am Küniglberg

Zwischenzeitlich schalten wir von unserer Pflegefällen wieder zurück in unser Politstudio am Küniglberg. Bevor die Regenbogenkoaltion mit den opportunistischen schwarzen Betriebsratsränder an ihrer Selbstgerechtigkeit über die künftige Unabhängigkeit des Herrn Wrabetz erstickt: Am Berg wird derzeit fleißig daran gearbeitet, die Dankesschuld für den Wahlausgang abzutragen.

Da hätten wir: Problembär Elmo "Das-war-nicht-meine-Frage" Oberhauser, aus der Saunapartnerschaft mit Hubsi "Bodenseekapitän-in-spe" Gorbach, der die Bundesliga-Sportrechte in Kooperation mit Regenbogenkoalitionär Herrn Westenthaler an Premiere vergeigt hat. Die will der Herr Wrabetz jetzt dringend wieder im ORF.

Dann gleich zwei weitere orange Dankbarkeiten, den Herrn Prantner, praktischer weise auch gleich Schwiegersöhnchen des ÖVP-Gemeindebundchefs. Am Berg hört man, dass der Prantner die Arbeit nicht gerade erfunden hat, dafür aber die Ausrichtung nach der jeweils jerrschenden Farbenlehre, und von dem man in Sachen Online ungefähr so viel gehört hat wie vom amtierenden orange-blauen Online-Direktor Schwärzler.

Sportreporter, Edi-Finger-Senior-Schüler und Haider-Intimus Willy Haslitzer, der sich als Programmchef im Landesstudio Kärnten landesweite "Willy wer?"-Bekanntheit erarbeitete, darf gleich das ganze Kulturradio mit allen gleichgeschalteten Sendern übernehmen.

Natürlich werden all Eritrea zum Opfer fallenden bisherigen Direktoren auch standesgemäß versorgt, man ist ja nicht nachtragend und wer weiß wann selbst einmal solch kollegialer Solidarität bedarf: Dazu haben sich die Landesstudios immer bestens geeignet, natürlich alles in enger Abstimmung mit den jeweiligen Landeshauptfrauen und -männern, weil man ist ja jetzt wieder parteiunabhängig.

Und weil das alles bisher nur gestandene Männer sind, und man sich doch heute gern mit gender-neutraler Personalpolitik schmückt, sucht der Herr Wrabetz noch nach dem weiblichen Feigenblatt. Wie wärs mit der Frau Goldmann von der ÖBB für die Kaufmännische Direktorin? Die kennt sich wenigstens in staatlichen Intrigenbetrieben bestens aus.

4 Comments:

Anonymous Linker said...

Tut mir leid, aber der Blog Eintrag könnte von Lopatka höchstpersönlich stammen. Faktum ist, kein Mensch weiß, wem Herr Wrabetz nun vorschlagen wird für die verschiedenen Ämter. Entpolitisiert ist der ORF sicherlich nicht, nur etwas farbenreicher geworden und selbst das kann man nach den letzten Jahren des Schwarzfunks schon positiv sehen. Man ist nach 6 Jahren Schüssel bescheiden geworden.

20/8/06 17:38  
Blogger cdw said...

toller blog... habe mit einem kollegen ein ähnliches projekt gestartet:
vote06 - der blog zum wahlkampf
http://vote06.blogspot.com

20/8/06 20:49  
Anonymous Anonym said...

Kann den "...könnt vom Lopatka stammen.." Scheiss echt nicht mehr hören, wenn einem die Meinung eines anderen mißfällt. Und sich im Anschluß dann gleich als völlig ahnungslos outen: alle namhaften Zeitungen im Lande zitieren jene Personenlisten, die der designierte GD dem Stiftungsrat am Wahltag vorgelegt hat. Dies zu leugnen hat entweder mit extremen Wahrnehmungsproblemen zu tun, oder man ist - um es mit dem Bundeskanzler zu sagen - eine richtige Sau.

23/8/06 16:47  
Blogger spu said...

Apropos richtige Sau: Die ist grad 75 geworden. Happy Birthday, Mr. Tietmeyer! Hat Wolferl schon seine Geburtstagswünsche überbracht?

23/8/06 16:55  

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