27.8.06

Jagdsaison

Der Boulevard macht Kohle locker. Österreich will Frau Kampusch angeblich 200.000 Euro für ein Interview bezahlen. Chefredakteur Werner Schima hat das über die APA umgehend dementiert: „Die Summe stimmt sicher nicht” Die Jagd ist also eröffnet. Weidmanns Heil lieber Boulevard. Sucht sie, findet sie, versprecht ihr Gott und die Welt, macht einen Patzen Auflage , quetscht sie aus wie eine Zitrone und lasst sie wie eine heiße Kartoffel fallen. Je früher desto besser. Am besten ihre bringt das gleich nächste Woche über die Bühne. Die junge Frau hat dann auch früher ihre Ruhe.

2 Comments:

Blogger spu said...

Noch besser, ihr Anwalt klagt möglichst bald alle Medien für die Veröffentlichung der Computersimulation, wie N.K. jetzt aussieht, von Vater und Mutter als realistisches Bild bestätigt. Das bringt mühelos Geld und schützt möglichst rasch vor anhaltender Ausbeutung. Ist übrigens nicht nur laut Medienrecht verboten, sondern auch gegen den Ehrenkodex der österreichischen Presse. Aber den haben die Verleger durch ihren Auszug aus dem Presserat vor ein paar Jahren ja abgestellt, weil wer keine Ehre hat, kann praktischerweise auch keine verlieren.

27/8/06 16:51  
Anonymous Anonym said...

so ist es. zudem finde ich dass frau kampusch, wie vor kurzem der papst, ein sammelinterview anstreben soll - ergo österreich, krone, news, und natürlich vera the queen of schmutz und schund herself in einem aufwischen rede und antwort stehen

27/8/06 17:23  

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