1.8.06

Sozialmasche

Die Pro7-Nachrichten erinnern uns dankenswerter daran, dass unser unerschrockener Privilegienbekämpfter Hans-Peter Martin aus dem Steuertopf für die Wahlkampfrückerstattung nach der EU-Wahl eine Million Euro spenden wollte. "Ich wollte das spenden, aber das Bundeskanzleramt hat es nicht erlaubt", sagt der Arme -- seine frühere Genossin Karin Resitarits erzählt es anders: Das Bundeskanzleramt hätte es sehr wohl erlaubt.

Weil wir dabei sind: Was ist eigentlich aus den diversen anderen Sozialfonds von Politikern geworden -- Karl-Heinz Grasser, der seine Honorare angeblich guten Zwecken widmet, oder gar der FPÖ. die doch alles über 60.000 Schilling an Bezügen in eine Topf für das allgemeine Wohl legte?