5.9.06

Marschbefehl

Die Grünen fordern Bundespräsident Fischer auf, das Bundesheer zum Schutz der bestehenden Ortstafeln in Kärnten einzusetzen. Es müssten einfach Schritte gegen die "Verhöhnung, Demütigung und Hetze" gegenüber der slowenischsprachigen Volksgruppe unternommen werden, begründete Landesprecher Rolf Holub in einer Aussendung seinen Schritt.

Kein ungefährlicher Einsatz - vergleichbar mit Afghanistan oder dem Kongo. Die ausgefuchsten Deutsch-Kärntner sind bis auf die Zähne bewaffnet und verstehen sich auf Guerilla-Taktik Marke Hisbollah. Zudem sind sie kaum zu fassen - mobile Einheiten verschanzen sich in uneinnehmbaren Höhlensystemen unter den Karawanken, vergleichbar mit Osamas Schergen in Tora Bora. Dort kommt die US-Army seit Jahren gegen die Taliban nicht an. Unsere HighTech-Armee wäre schlecht beraten hier mit Panzern aufzufahren. Von der Luft aus geht sowieso nichts, da die Eurofighter noch nicht da sind. Und schlecht ausgebildete Präsenzdiener, die vor Ortstafeln Wache schieben, wären nur billiges Kanonenfutter. Da muss von Anfang ein größere Lösung her. Stichwort UNO, Herr Holub.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

genial

5/9/06 17:35  

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