11.10.06

Mittwoch ist Khol-Tag

Jetzt ist er also weg, der Khol. Eine erstaunliche Karriere, eigentlich. Vom Bettvorleger Ronald Reagans über den ÖVP-Klubobmann von Erhard Buseks (!) Gnaden bis zum "Sportstück"-Anhänger von Elfriede Jelinek. Von der FPÖ "außerhalb des Verfassungsbogens" zur grauen Wende-Eminenz, von Mocks Adlatus zu Westenthalers Partner, vom Südtirol-Kämpfer zum Muppet, das er jetzt nicht mehr sein will. Tempi passati, würde Andreas Khol sagen. Um einen (wenn möglich lateinischen) Sinnspruch war er ja nie verlegen. In einem Interview vor der Wahl wurde er gefragt, was für ein Spruch ihm denn zum 1. Oktober einfällt. "Wer zuletzt lacht, lacht am Besten", antwortete er. Und wie recht er hatte! So wie Gusi lacht keiner.