30.9.06
Wählen, aber – ähm, – richtig!
Ja und als wir dann erwarteten, dass die anderen ("vier auf der Linken, zwei auf der Rechten", @ Schüssel) auch noch ein bissl sagen dürfen worums ihnen bei dieser Wahl geht (auch ums Wählen?) war's auch schon wieder aus mit der öffentlich-rechtlichen Wahlinfo an diesem Vorwahlsamstag, und der Herr – ähm, – Politiloge Plasser, – ähm, – durfte dann noch ein bissl lang – ähm, – faseln worums – ähm, – an diesem Sonntag geht, nämlich ums– ähm, – Wählen. Aber natürlich ums – ähm, – richtig – ähm, – wählen.
29.9.06
Peinlich
Die Hitze vor der Wahl
Die Qual vor der Wahl II
Die Qual vor der Wahl
Weisheit der Billa-Kassierin
28.9.06
Thurnher for President!
Böser Alkohol!
Wer sich an "Trawnicek und die Wahlen" erinnert, der weiß, dass damals in den 50er Jahren an Wahltagen in ganz Österreich ein strenges Alkoholverbot galt. Zum Leidwesen Trawniceks. Heute ist das anders: Mit der Nationalratswahl 1979 wurde das Alkoholverbot aufgehoben und seither darf man bei uns auch an Wahltagen hemmungslos bechern und zechern. Aber Hand auf den Bierdeckel: Mit welchem Effekt? Ab 1979 ist es in Österreich politisch nur noch bergab gegangen: Keine absoluten Mehrheiten mehr, windige Koalitionen, der Aufstieg Jörg Haiders und seines Abziehbildchens, das Auftauchen der Grünen, das Auf- und Wieder-Abtauchen der Liberalen, ein Irrtum namens Hans-Peter Martin … Kurzum: Nüchternen Wählern wäre das nicht passiert. Wir fordern ein Alkoholverbot!
Da gluckst der Garstinger!
27.9.06
Du und das Tier
Jetzt mal ehrlich: Wissen Sie, was am 1. Oktober für ein Tag ist? Na? War da nicht was? Denken Sie nur in Ruhe nach. Immer noch nichts? Na gut, dann sagen wir´s Ihnen: "Am 1. Oktober gibt es das traditionelle Schwanzwedeln in Tulln an der Donau. Rund 2500 Hunde aus einem bunten Spektrum von 240 Rassen finden sich zur Internationalen Hundeschau in Tulln ein", weiß der Pressetext zu "Du und das Tier, Internationale Hunde-, Katzen- und Kleintierausstellung".
1. Oktober in Tulln: "Beißt er, der Wolfi?" - "Sitz, Gusi!" - "Is a Manderl oder a Weiberl, der Westi?" - "Mein Gott, is der liab, der Sascha!" - "Tu das Gacki in das Sacki, Strache!" Wuff.
Furchtbares Ende

So schlimm wird's ja wohl nicht kommen. Aber in Bad Goisern hat Haider offenbar noch beste Beziehungen zum örtlichen Plakatierer.
Neuanfang
Garstinger, die Zehnte
Arme Karin! Zum zweiten Mal ist die heldenhaft aus dem BZÖ ausgetretene Justizministerin jetzt schon im Bundeskanzleramt vorstellig geworden und wieder hat sie kein Angebot von der ÖVP bekommen. Sieht so aus, als würde der Kanzler die neue Chef-Liberale mit Anti-Haider-Gloriole an der ausgestreckten Hand verhungern oder jedenfalls noch zappeln lassen. Hauptsache, die Sache bleibt in den Schlagzeilen und verdrängt dort unsympathische Sofia-Reise-Geschichten. Die interessieren doch wirklich keinen.
Und die arme Karin organisiert sich derweil selbst ein Personenkomitee für ihre Wiederbestellung als unabhängige Ministerin. Ah ja, und kandidieren für den Nationalrat tut sie auch. Auf der Liste des BZÖ. Alles klar?
Eifersuchtsdramen unter Hochhäusern
Randgedanke aus New York: Das Empire State Building ist ein wahrer Krisengewinnler der 9/11 Terroranschläge und dem Kollaps des World Trade Center. Vorher stand es im Schatten der Zwillingstürme (natürlich nur bildlich gesprochen), seither pilgern New-York-Besucher wieder zum Empire State und auch für die New Yorker ist es offenbar eine tröstliche Präsenz; es hat übrigens 1945 die Kollision mit einem zweimotorigen B-25 Bomber im Nebel überstanden.Wenn es Eifersuchtsdramen unter Hochhäusern geben könnte: Das Empire State Building hätte ein starkes Motiv gehabt.
26.9.06
Keine Verschwörung
Kropferter Freunderlkreis
Der Mann setzt für die ÖVP eine Wahl nach der anderen in den Sand, erst war's die Ferrero-Waldner, die den linken Emanzen zum Opfer fiel statt dass sie vor ihr flach gelegen sind, jetzt noch das blamable Debakel im ORF. Man braucht ja kein Freund des orangen Alptraumteams des Herrn Wrabetz zu sein, aber gell Herr Bergmann: Demnächst schaff ma auch den Bundespräsidenten ab, wenn die ÖVPler keine Mehrheit mehr dafür bekommen. Wär ja noch schöner wenn die anderen die Wahl mit usneren Gesetzen gewinnen!
Gastinger, Grasser...
25.9.06
Garstige Gastinger
Kompetenz Team
24.9.06
Hubert?
Schüssel niederbügeln!
Endspurt zur Wahl, jetzt fallen die letzten Hemmungen und in ihrer Verzweiflung greifen die Linken zum äußerten: SCHÜSSEL NIEDERBÜGELN! Jawoll, "am Dienstag, dem 26. September, werden der NR-Abg. Caspar Einem, der NR-Abg. Jan Krainer, der Wiener Gemeinderat Andreas Schieder und der Wiener Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer (sorry, der heißt wirklich so, aber Schwamm drüber) zeigen, was es heißt sich "flach hinzulegen": Um zehn wird vor dem Kanzleramt gnadenlos protestgebügelt um unserem Chauvi von einem Kanzler zu zeigen, wie man Emanzen mit links flach legt.
23.9.06
Die Basis spricht.
Wahlkampf in Tulln. SPÖ Stand. Die Wahlwerber: zwei Herren, drei Damen. Altersdurchschnitt: 60 Plus. Meine Frau mit zwei kleinen Kindern wird nicht beachtet. Niemand drängt Prospekte auf, niemand grüßt. Meinem zwei jährigem Sohn wird sogar der Luftballon verwehrt. Kurz: die Basis lässt sie unbehelligt vorbei marschieren. Ich frage eine der freundlichen Wahlwerberinnen (siehe Bild), ob man denn guter Dinge sei? Dann erklärte ich ihr, dass mein Vater 30 Jahre lang als sozialdemokratischer Bürgermeister im fernen Oberösterreich werkte. In guten Jahren knackte er sogar die 80 Prozent. Der Großvater saß für die Partei sogar im Landtag. „Das ist aber schön,” war die Dame jetzt erfreut: „Geh gib dem Kind a Manna,“ sagte sie zu einem Mann der hinter einem Stand Prospekte zählte. „Aber mein Vater wird erstmals nicht mehr die SPÖ wählen,“ antwortete ich. „Weil er sagt, die haben seine Ideen verraten. Mitgliederbeitrag zahlt er auch nicht mehr. Und wenn Sie ihm noch einmal die Victor Adler Medaille antragen, dann vergisst er sich vielleicht.“ „Geh, gib dem anderen Kind a a Manna. Wollens vielleicht an Schlüsselanhänger dazu“, murmelte sie. „Sehr freundlich, aber nein Danke,” sagte ich. „Ja, dann auf Wiederschauen,” antwortete sie knapp und ging ab.
Vor-der-EU-Erretter
Wetten dass die Krone am Sonntag ein passendes Gedichterl vom andern Martin ausreiten lässt zur Verteidigung? Wie wär's mit:
Er erweckt den Zorn der Götter,
Unser aller Vor-der-EU-Erretter,
drum tut die Olaf ihn eintunken
weil er noch immer tut aufmu(n)ken.
Doch uns, hans peter, ist das wurscht,
weil du so bist ein fescher bursch(t).
Stellen wir gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gern zur Verfügung.
Zum speib'n (2)
Aber jetzt ist es wirklich amtlich, und das von heimischer medizinischer Stelle: Die Schule ist zum Kotzen -- das haben 150 arme Eisenstädter Schülerinnen und Schüler leider zu Protokoll geben müssen.
Indes trainiert Liesl Gehrer fleissig politisches Kopfrechnen für ihren persönlichen Pisatest am übernächsten Sonntag:
22.9.06
Zum speibn
Zahlenakrobat
nachtrag zum kanzlerduell - wolfgang schüssel ist ein wahrer zahlenakrobat - in jedem satz zahlen, zahlen, zahlen, das bemerkenswerte dabei, nicht nur, das herr schüssel alles im kopf hat, die zahlen sind auch alle rund - das gibt es keine 97 millionen - nein 100 millionen müssen es sein, keine 14 prozent, nein 20 prozent - da muss alles seine ordnung haben
Somewhere over the (orange) rainbow
Der von Haider nominierte Sportreporter war zu blöd nur zu tun, was er sollte, nämlich nichts, und machte so früh sein Maul auf, dass man ihn nur als Kärntner Landesdirektor um 200.000 Euro jährlich verräumen konnte, aber nicht in die Argentinierstraße als Hörfunkdirektor.
Den muss darum jetzt ein anderer Haider-Hofberichterstatter abgeben, der bisherige Landesdirektor Willy Mitsche, der sich österreichweit dadurch hervorgetan hat, dass er 2001 den Pressesprecher vom Haider den Haider in New York aufnehmen ließ und das dann als eigenen Bericht verkaufte. "Elektronische Presseaussendung" nennt sich das dann. Warum Mitsche überhaupt Hörfunkdirektor werden muss, außer durch die Rochade gleich zwei orange Schuldschein abzuzahlen, ist schleierhaft: Im Radio ist alles bestens, da bleibst alles so wie's ist, Änderungen sind keine vorgesehen.
Dann haben wir da noch den Prantner, der dem anderen Onlinekoffer nachfolgt, hüllen wir den gnädigen Mantel des Schweigens über dieses opportunistische Orangerl.
Bemerkenswert jedenfalls, wie das BZÖ seine Insolvenz vor der Konkursverhandlung am 1. Oktober abwickelt: Schlägt aus jeder kleinen Verbindlichkeit noch Kapital für die Zeit danach. Und für den Westi wird sich auch noch wieder ein Posterl beim Onkel Frank finden.
20.9.06
Was Parteien so im Keller haben
In einem verschwiegenen Haus im 7. Wiener Gemeindebezirk, die Adresse ist uns bekannt und notariell beglaubigt, haben wir den Parteienkeller entdeckt. Wir sind sicher, da sind noch etliche Leichen drin versteckt und haben uns schon mal nach dem passenden Schlüssel umgeschaut. Wenn das nicht noch wahlentscheidend werden kann.
Good News
Klartext II
Tränen für Moriz Elsner
Aber, aber, Herr Lobatka, sollten sie es nicht mit ihrem Kanzler in Pflegedingen halten und sich mit dem richtigen Feind anlegen?
Klartext
Vorreiter für diese Offenheit dürfte BZÖ-Staatssekretär Mainoni sein. In einem Interview mit der "Zeit" hat er bereits 2004 die Hintergründe der Wiedergutmachung an NS-Zwangsarbeitern. enthüllt. Die Zahlungen seien dazu benutzt worden, um die internationale Isolation nach der schwarz-blauen Koalition im Jahr 2000 zu durchbrechen, so Mainoni. Der ehemalige FPÖ- und nunmehrige BZÖ-Politiker Mainoni wörtlich: "Da haben wir uns eingekauft." Und weiter: "Da haben sich die ÖVP und die Freiheitlichen ... zusammengesetzt und überlegt: 'Okay. Wie viele Milliarden kostet uns das?' Und dann haben wir das gemacht. Damit haben wir auch den Rücken frei gehabt gegenüber den jüdischen Organisationen."
Bekannt wurden Mainonis Aussagen erst jetzt auf Grund einer Studie des Sozialwissenschaftler Oliver Geden von der Berliner Humboldt Universität zum Thema "Diskursstrategien im Rechtspopulismus".
Ein dicker Brocken, sag ich mal. Und hallo liebe Innenpolitik-Journis? Wie konnte man so einen „Sager” zwei Jahre lang verschlafen????
Update: Ein bissl ist die Ehre der Ösi-Journaille ja doch wieder hergestellt, weil die Geschichte in der Zeit stammt von Florian Klenk, früher Falter, der übrigens ein gutes Blog macht.
19.9.06
Der Wahlkampf? A matte Sache.
Aufs Bawag-Ringelreien springen immer mehr Promi-Pensionisten und Fast-Pensionisten auf, nachdem er grad noch dem Elsner seine letzte Aufwartung an der Cote d'Azur machte drückt jetzt der Josef Taus dem Franz Vranitzky demnächst im Bawag-Ausschuss im Parlament die Klinke in die Hand, womit sich die Million Schilling für den Vranitzky, die der Flöttl in die Schlacht warf, quasi mit den Millionen-Euro-Krediten der Bawag für die diversen Deals des Ex-ÖVP-Obmanns (Mobtel Bulgarien, Mobiltel Serbien und so) egalisiert.
Derweil versucht das siamesische Duo der Grauslichkeiten Westi und Hazeh einen Ausländerwahlkampf zu führen, aber irgendwie wird nix mehr draus, zweimal grauslich ist einmal wurscht, und gegenüber dem Original: Ein matter Abklatsch. Apropos Original: Nur noch ein Schatten seiner selbst, grad noch dass er ein trübes Fax in die Kamera halten und noch von einer Liechtensteinischen Stiftung des Herrn Flottl faseln kann, als ob das noch was ändert.
Von unserem Herrn Hans-Peter Martin hör ma nix, obwohl der Martin in der Krone sich täglich am liebsten zwei Schüttelreime runterholen tät damit er doch noch der weiße MATIN ein Doppelgehalt als Parlamentarier in Wien wie zu Strassburg beziehen kann. Die Grünen garantieren, das man's nicht bereut wenn man sie wählt und dass sie außerdem eh für alle Frauen da sind, aber für kane Männer, und überhaupt: Das Gute hat schon gesiegt wenn es es nur gibt, garantiert. Und die Roten probieren sich, wie ehrenvoll, als Bildungsbürger, die eines Tages für die besseren Schulen sorgen, als ob das das Volk bewegt.
Derweil lehnt sich der Schüssel zurück (gibt es den Kanzler überhaupt noch, außer als kollektive Projektion?), sein Pflege-Nannygate hat sich in der Alle-tun-es-Wolke vom Bundespräsident abwärts aufgelöst und überhaupt wird ja jetzt alles legal. Der Wahlkampf, der Wahlkampf? Wie gesagt: A matte Sache.
ÖVP unter Feuer
Am Blog sind natürlich Beweisfotos zu sehen. Jetzt ist natürlich „Schluss mit Lustig”.
Wir vom Politburo fordern den Bundespräsidenten auf, jetzt schön langsam in die Gänge zu kommen, um dieser brutalen Wahlschlacht ein Ende zu bereiten. Herr Fischer Sie sind am Zug, oder sollen noch weitere Strohballen brennen?
18.9.06
Schützt den Großinquisitor!
Also ehrlich, wir haben uns ja nicht gedacht, dass wir an dieser Stelle je in die Verlegenheit kommen würden, seine Heiligkeit den Großinquisitor in Schutz nehmen zu müssen. Aber jetzt das: Da zitiert der Mann einen byzantinischen Kaiser, der bald darauf wenig Freundlichkeit von den Osmanen erfuhr, um über das Thema Religion und Gewalt in einem reichlich komplizierten theologischen Vortrag nachzudenken. Und schon wird ihm Mord und Vergeltung angedroht, als ob ein paar Fundis ihm damit bestätigen wollten, was schon der Kaiser Manuel II. Palaeologos über den Islam zum besten gab. Dürfen wir daran erinnern, dass nicht nur auf den dänischen Karikaturisten ein "Contract" ausgesetzt ist, sondern dass auch Salman Rushdie noch immer versteckt leben muss? Oder welchen gewaltigen und gewalttätigen Mist die Vereinigung des Herrn Großinquisitor baute, ohne gleich mit Kreuz oder Schwert bedroht zu werden?Übrigens ein sehr erhellendes Beitrag über den islamischen Dissens in Fragen Religion und Gewalt im New Yorker, über den "Moderaten Märtyrer".
17.9.06
Amigo Affäre
Amigos
16.9.06
Der Wiederbekräftiger
Wir erinnern uns: Die "ordentliche Beschäftigungspolitik" der Nazis, © Jörg Haider. Jetzt quasi die ordentliche Wiederbekräfigung durch Jörgs Freund Veit Schalle, Westis BZÖ-Vizespitzenkandidat: Ja, natürlich hat er auch ein paar positive Seiten an den Nazis gefunden, plauscht er im kommenden profil auf die Frage, was denn er von der "ordentlichen Beschäftigungspolitik" halte: "Was natürlich schon beeindruckend war, was die trotzdem für ein Wirtschaftsprogramm aufgestellt haben. Das kann man sich aus heutiger Sicht gar nicht vorstellen." Aber leider, leider, "mit Zwang geht's wahrscheinlich nicht. Das kann kein Vorbild sein." Stell dir vor es wär mit Zwang gegangen, nicht auszudenken auf was für Ideen der Mann noch gekommen wär.Aber natürlich alles quasi nur gedrucktes Missverständnis, am Samstag die Selbstkorrektur per Aussendung in der APA, "Ich habe in meinem ganzen Leben nie positive Aspekte am NS-Regime gesehen", und so weiter und so fort. Drum ist die Sache auch schon "meinen Anwälten übergeben" – zwecks Selbstanzeige wegen Wiederbetätigung? Wir übergeben uns.
Und nur damit's im kommenden Getöse nicht vergessen wird noch dieses Best-of-Schalle-Recycling durch Schalle himself im profil: "Die Slowenen hatten als Minderheit immer mehr Vorteile als die große Masse. Daher hat niemand verstanden, dass sie permanent schreien."
Life & Style bei Elsner

(Anklicken für detaillreiches Bild)
Die Planungen für alle nötigen Umbauarbeiten auf dem weitläufige Areal sind bereits im Gang, noch im Winter rechnet die (Als mediengesetztreues Blog beeilen wir uns hinzuzufügen: Naturgemäß GILT DIE VOLLE UNSCHULDSVERMUTUNG.)
Münder und Ohren
Also sprach Peter Westenthaler zu HC Strache 2: "Herr Strache, wissen Sie, warum Sie einen Mund, aber zwei Ohren haben? Damit Sie zuhören und nicht immer reden!" - Wenn wir nächstens in der Schule das Aufsatzthema "Das war ein lustiger Fernsehabend" bekommen, schreiben wir sicher über gestern Abend. Zum Dank wollen wir beiden In-Diskutanten eines wünschen: Ohren, Ohren, Tausende Ohren!
15.9.06
TV-Verbot
News' Nannygate
Da schaust her, wie die "Frau Maria" im News vor ein paar Tagen auspackte wie das mit der Pflege in der Familie Schüssel war, fast schon wie eine der Pflegeexpertinnen, die in diesen Wochen zu Wort kam. Aber die "Frau Maria" war eine falsche, das News entschuldigte sich artig bei der Ersten Pflegefamilie, deren Anwalt grollt. Jetzt schreibt Hans Weiss im Standard, einen Jux wollt er sich machen: Weil der Pepo Votzi, seines Zeichens News-Chefredakteur gar so zudringlich war und um jeden Preis dem Schüsselschen Nannygate unbedingt "ein Gesicht geben wollte", wochenlang nicht nachgab und mit dem Geld für die Vermittlung wachelte, setzte Weiss eine Newsente in die Welt. Die "Frau Maria" war tatsächlich eine Expertin, als slowakische Pflegerin aufgemascherlt, das News war dankbar und zahlte (auf das Treuhandkonto eines Anwalts). Hoppala, dem Fellner wär des sicher net passiert.
Bet and Jail
14.9.06
Handschellen-Golf
War wohl doch mehr ein Herzflattern als was Ernstes, da sind wir aber erleichtert, dass wir den Herrn Elsner jetzt wieder bald zu Gesicht bekommen werden und das noch dazu in Handschellen. Wie ging doch der alte Witz, warum der Elsner so ein Golf-Fan ist? Weil das der einzige Sport ist, den man auch in Handschellen spielen kann. Jetzt noch der Mister Flottl, dann kann die Frau Bures endlich die erwünschte Aufklärung über die Nebenrolle der SPÖ im Piratenstück in der Karibik bekommen. Wenn's es nur aushalt, die Partei! So viel Wahrheit war noch nie.
Volkes Stimme
Wenn das nicht ein Omen ist.
Patscherte Bankräuber
Guter Klima?
13.9.06
Kanzler ade
MATIN
Aus dem Verkehr gezogen wurde hingegen die Spitzenkandidaten für das Burgenland, Gabriele Wladyka. Sie soll gesagt haben, die EU-Osterweiterung sei wie der "Ostfeldzug des Vierten Reichs", und die EU sei ein Völkerkerker. Bumm, starker Tobak. Schade um Frau Wladyka, von der hätte man sich noch einiges erwarten können - und Stimmen hätte sie auch gebracht, Herr Martin.





