19.1.07

Endlich weniger Schweinebraten

Unser aufmerksame Leser Ulrich B. macht uns auf die großartigen Perspektiven aufmerksam, die uns das Börsenblättchen "Traders' Daily" eröffnet: Weniger Piefkes in den Urlaubsorten, weniger ungesunder, fetter Schweinbraten und mehr gesunde Lammkeule. Wir dürfen die Prognose zitieren:

"Stichwort Demographie. Eine der weltweit höchsten Bevölkerungswachstumsraten hat die moslemische Bevölkerung in der Bundesrepublik: Das Wachstum dieser Gruppe liegt bei 6,6%. Da die deutsche Gesamtbevölkerung stagniert bzw. leicht zurückgeht, bedeutet dies natürlich, dass der Anteil der muslimischen Bevölkerung stetig wächst. Diese Bevölkerungsgruppe wächst aus drei Gründen so stark: 1. hohe Geburtenquote, 2. weitere Zuwanderung bzw. Ehepartner werden aus muslimischen Ländern geholt, 3. Zunehmend steigende Zahl deutscher Christen bzw. Atheisten, die zum Islam konvertieren (z.B. Frauen, welche einen Moslem heiraten). Die letzte Gruppe ist die kleinste, aber sie wächst mit dreistelligen Wachstumsraten. Eine Hochrechnung dieser Entwicklung ergibt, dass in Deutschland spätestens ab 2047 die Hälfte der Bevölkerung moslemischen Glaubens ist. (Quelle für die genanten Daten: Eine noch unveröffentlichte Studie des Islam-Archivs in Soest, zitiert nach der 'BZ')."

Bis dahin sollte die Integration der Türkei in die EU wohl kein Problem mehr darstellen, eher die Frage ob die deutsche Minderheit in Sachen Orttafeln so störisch wie hiesige Minderheiten zeigen wird. Angela?

Leider kann uns "Traders' Daily" keine Einschätzungen zum Konsum- und Investitionsverhalten der künftigen islamischen Mehrheit in Germanien geben, was uns in Hinblick auf diesen wichtigsten unserer Exportmärkte brennend interessiert hätte.