15.1.07

Gedenkminute für Karl-Heinz

Erwin Pröll gegen Andreas Khol, das ist halt richtige Brutalität. Kein Platz für Menschen die zu eng denken ist in der ÖVP, hat der Lowlander dem Khol ausgerichtet, zwar mehr als ein Jahrzehnt zu spät, aber immerhin. Die glitzernde Weite des Jetsetters Karl-Heinz, von Jachtfahrten mit dem Julius in der Adria bis zu Upgrades auf die Malediven, darauf kommt es beim Volk an, wenn man beim nächsten Mal einen Moskauer Boden küssenden Gusi wieder auf den angestammten Platz, nämlich den zweiten verweisen will.

Wahrscheinlich war es ja die Rolle des Herrn Khol als Pensionistensprecher der Schwarzen, die ihn jetzt den naturgemäß immer schon pensionistenfreundlichen Roten näher gebracht hat, dem Gusi hat der Khol jedenfalls sicher einen Gefallen getan, dass er den Karl-Heinz aus der Regierung verbissen hat und der Alfred jetzt den Volkskanzler neben dem abzwickten Willi geben kann.

Und tschüss, Karl-Heinz, gerade noch ein paar Trauerminuten bei der ersten schwarzen Klubsitzung am Montag, der Schotter-Mitzi Fekter hat's besonders leid um dir getan, und auch der Schuhrabatt-Kaiser Bartenstein hätt dich sooo gern mit an Bord gehabt, weilst so eine Bereicherung gewesen wärst, auch wenn der Stummvoll das ganze so unnötig wie einen Kropf gfunden hat, also jetzt die Diskussion über den Karl-Heinz, net den Karl-Heinz selber. Aber das Leben geht eben weiter, wir können ja auch künftig beim Frisör in der Gala nach den Spuren von KHG an Fionas glitzernder Seite suchen. Wenn's ihn nur aushalt, den arbeitslosen Abg'schleckten daheim.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

also ich vermisse ihn jetzt schon!

16/1/07 10:30  

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