15.2.07

Der talentierte Mister Flottl

Mit dem Elsner ging's ja zuletzt ziemlich flott, aber wir sorgen uns, dass unsere Justiz vielleicht den talentierten Mister Flottl aus den Augen und nach Long Island verliert, wo er dann auf Nimmerwiedersehen so verschwunden bleibt wie die von ihm angeblich versenkten Milliarden.

Vorübergehend können wir den orangen Interventionsversuchen zu seinen Gunsten viel Spaß abgewinnen, aber das ist sicher nur eine garschtige Behauptung der Frau Ex-Justizminister Gastinger und von ihrem noch garschtigerem Ex-Pressesprecher Böchinger, von dem die Orangen schon gewusst haben, warum sie ihn von ihrer kleinen Post-Wahl-Trauerfeier weggeprügeltgebeten haben. Der Herr Westenthaler intervenieren??! Nie und nimmer! das sagt er sogar selber. Na eben, da gilt nicht nur die Unschuldsvermutung sondern alle möglichen anderen Vermutungen auch noch.

Jedenfalls, die Lage ist die: Der Wolfgang Flottl junior lebt in aller Bescheidenheit mit seiner Frau Eisenhower auf Long Island inmitten anderer bescheidener Kleinhäusler, spricht immer respektvoll mit den Ermittlungsbehörden hierzuladen und geht gelegentlich in Wien spazieren. Fluchtgefahr kann doch da keine bestehen, ist ja auch noch Zeit bis es eng wird im Verfahren, falls es überhaupt eng werden sollte, wie gesagt: immer nur schön unschuldvermuten. Jedenfalls eins ist gewiss: Aus Long Island heimholen wie aus der Provence -- nee du, das wär bestenfalls ein Job für die CIA aber nicht für unseren Staatsanwalt.

Apropos: Wie ma neulich so sitzen und reden... der khg, der julius und mr. flottl: