5.3.07

Lieber daheim bleiben

Da hat der Umweltminister doch was schönes gesagt: Salzkammergut statt Seychellen, Weniger Fernflüge, mehr daheim bleiben, schon sind unsere Klimaprobleme ein bissl kleiner. Wird die Tourismusindustrie freuen, wenn alle daheim bleiben, vor allem die vielen Fremden, angeblich sind wir ja noch immer unter den Top-Tourismusdestinationen der Welt. Ingolstadt statt Ischgl. Vielleicht könnte der Umwelt- auch noch mit dem Landwirtschaftsminister ein Wörtchen reden, wegen Umstellung auf vegetarische Ernährung, damit weniger furzende Kühe in der Landschaft herumstehen und ihre Methanemissionen verbreiten. Einkaufen tun wir künftig auch daheim, und die anderen machen das auch, dann sparen wir uns auch die heimische Exportindustrie, die auch soviel emittieren tut. Würde auch mindestens die Hälfte der Bundesregierung einsparen, noch weniger heiße Luft.

1 Comments:

Anonymous tlutz said...

Gut auf den Punkt gebracht. Ein Kurs in vernetzten Denken würde wohl so manchem populistischen Politiker gut tun. Aber das würde ja vielleicht das schöne Foto oder die gewünschte Headline in der Zeitung gefährden... Erinnert mich an die unreflektierten anlassgesetzgebenden Entwürfe gegen Gewaltspiele - einfach überschiessend.

thomas

18/3/07 13:05  

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