24.4.07

Cervesiam et circenses

Die Freifahrt für Obdachlose, wie sie die Wiener SPÖ auf den Wiener Linien plant, ist zweifellos gut gemeint, was aber bekanntlich das Gegenteil von gut ist. Denn was hat so ein Obdachloser schon für eine Freude den ganzen Tag? Schwarzfahren. - Ab sofort gestrichen. Und was hat er noch für eine Freude? Bier trinken. - Doch für sein neuerdings zart genopptes 16er Blech zahlt er in Wien (Freifahrt zum Penny-Markt hin oder her) weiterhin so viel wie Karl-Heinz Grasser oder Bill Gates.
Das soll sozial gerecht sein, Herr Häupl? Wir fordern Freibier für alle!