3.4.07

Tempobolzer

Sozialminister Buchinger geht zwar in Wien in die Hockn, hat aber noch immer in Salzburg seinen Wohnsitz. Ergo muss er sich fast jeden Tag von der Mozartstadt ins Ministerium nach Wien und wieder retour kutschieren lassen. Selbstverständlich mit dem Dienstwagen und nicht mit der Bahn. Abgesehen davon, dass das punkto Klimaschutz ganz ganz böse aussieht, kann sich der Herr Minister, respektive sein Fahrer, kaum an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.

So schreibt Buchinger in seinem Weblog, dass er am 2. April um 6.00 Uhr in Salzburg gestartet ist und schon um 8.35 Uhr im Sozialministerium gesessen ist. Das ist schneller als die Polizei erlaubt. Laut Internet-Routenplaner Falk.de benötigt man für die knapp 300 km lange Strecke exakt 3 Stunden und eine Minute. Der Herr Minister ist fast eine halbe Stunde schneller. An alle Mathematiker, vielleicht könnte mir da wer ausrechnen wie flott Buchinger da wirklich unterwegs sein muss. Ich schätze das geht schon Richtung Gorbachs 160 km/h.

1 Comments:

Anonymous helge said...

298km in 155 minuten ergibt einen schnitt von 114 km/h. wer die A1 kennt, weiß, dass das nicht ohne geschwindigkeitsübertretung zu schaffen ist, außer vielleicht an einem sommerwochenende um 3h früh.

6/4/07 16:05  

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