18.5.07

Fort mit dem bösen Wolf!

Nein, nicht mit dem omnipräsenten in der ZiB2, dem die Zuschauer abhanden kommen obwohl ja quasi kleiner böser, also guter Wolf, und auch nicht mit dem Airchief, den das Heer gerade verscheucht. Sondern fort mit dem großen bösen Wolf, einem der Irak-Hauptkriegstreiber. Natürlich ging es beim Rücktritt von Paul Wolfowitz als Weltbankchef nicht um um die einträgliche Protektion der Lebenspartnerin. Obwohl das ein hinreichender Grund wäre für einen Mann, der Entwicklungshilfe nur noch an Staaten mit "hohen ethischen Standards" vergeben wollte.

Nein, Wolfowitz musste wegen des Irakkriegs gehen, so wie Al Capone wegen Steuerhinterziehung hinter Gitter kam (© The New Yorker). Späte Rache der Europäer im Weltbank-Aufsichtsrat an der Regierung Bush, die nach der Wahlschlappe immer lahmer wird, da kann man jetzt europäischen Mut zeigen. Das wär natürlich auch schon bei Wolfs Bestellung möglich gewesen, aber man wollte ja nicht vorzeitig einen Streit vom Zaun brechen.

Obwohl man sich vor so angeschossenen Raptoren hüten sollte. Bush hätte ja noch ein paar Versorgungsfälle altgedienter Knappen auf Lager, vielleicht den Dada-Poeten Donald Rumsfeld? As we know / There are known knowns. / There are things we know we know. We also know / There are known unknowns. / That is to say / We know there are some things / We do not know. / But there are also unknown unknowns, / The ones we don't know / We don't know.

1 Comments:

Anonymous classless said...

Ich vergieße jetzt keine Tränen, weil jemand bei dem Einkommen an seinem Arbeitsplatz gemobbt wird, aber (englisch: “but“) es sollte vielleicht just for the record noch mal festgehalten werden, daß neben den anderen Weltbank-Mitarbeitern auch die Europäer ordentlich mitschubsen.

http://www.classless.org/2007/05/16/wolfowitz/

19/5/07 15:12  

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