12.6.07

Mieselgrenze

Er war ein Anhänger der Großen Koalition, wie es keinen zweiten gab. Einst im 99er Jahr, man erinnert sich noch dunkel, wollte er die mieselsüchtigen Koffer von der ÖVP sogar in die Koalition zwingen. So sehr liebte er die rot-schwarze Regierung. Auch nach der jüngsten Wahl tat er alles, um den Weg für die Große Koalition zu ebnen.
Und jetzt? Jetzt sagt Michael Häupl, dass die Schmerzgrenze bei dieser Regierungsnichtarbeit erreicht sei. Dass die SPÖ anfangen müsse, sich Alternativen zu Rot-Schwarz zu überlegen. - Na ja, wenn ein Häupl das sagt (und der präsumtive Gusi-Nachfolger Werner Faymann lächelnd neben ihm sitzt), dann muss wirklich Feuer am Koalitionsdach sein.
Jetzt ist er uns doch tatsächlich mieselsüchtig geworden, der Herr Burgamasta!