12.7.07

Fischer, Eurofighter, Speck & Dalai Lama


Was hat der Eurofighter mit dem Dalai Lama zu tun? Beiden zeigt Heinz Fischer die kalte Schulter. Ersteres ist ja noch zum verstehen. So eine Fliegerlandung ist halt doch recht fad, der Radau von den Triebwerken, extra nach Zeltweg runter, die vielen Baustellen auf der A2 und dann noch die schlechte Nachred beim Dichand … das wollte sich der oberste Militär-Chefe dann doch nicht antun.

Beim Dalai Lama, der im September für ein paar Tage in Melk gastiert, sieht die Sache schon anders aus. Den lustigen Tenzin Gyatso, der da immer so viel lachen tut, den mögen die Leute, der tut niemand was. „Treffen geht leider nicht, der Präsident kann da nicht, weil er ganz viele andere Termine hat”, heißt es zur großen Überraschung es auf der Hofburg.

Für NGOs ein gefundenes Fressen - der Fischer ist ein Feigling, der will sich die guten Freunde aus China nicht vergrämen.

Humbug. Unser Staatsoberhaupt geht Konflikten nicht aus dem Weg, der stellt sich auch heiklen Terminen. Da braucht man nur sein Besuchsprogramm der letzten Wochen angucken. Gerade vor ein paar Tagen rauschte er nach Tirol. Ein Blitzbesuch beim Speck Fabrikanten Handl war angesagt. Da fährt nicht jeder hin. Das hat Zund. Das ist fast schon wie ein Staatsbesuch in Teheran. Noch viel krasser. Am 21. Juni tauchte er plötzlich im Postzentrum Wien Floridsdorf auf … wer tut das schon? Mit Feigheit hat das wohl nix zu tun. Das wird auch der Dalai Lama verstehen.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

ärgstens

23/8/07 04:06  

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