3.7.07

(L)Eidgenossen

Politburo weilt für ein paar Tage in der Schweiz auf Sommerfrische. Ein schönes Land, sehr exotisch, sehr fremd. Eitle Wonne ist da aber auch nicht immer alles. Hie und da werden auch die Eidgenossen von großen Sorgen geplagt. Derzeit macht die Armee Zores. Seit immer und ewig haben die Schweizer Soldaten, auch die Reservisten, ihr Sturmgewehr samt Munition im Kleiderschrank daheim. Eine gescheite Idee, man weiß ja nie – kommt der Feind, ist man so schneller bei der Sache – weil von der Almhütte bis zur Kaserne braucht es ja seine Zeit. Blöd nur, dass ab und an so einem Soldaten die hohen Berge auf den Kopf fallen. Im Blutrausch wird da schon mal das halbe Kuhdorf ausgerottet. Das macht kein gutes Bild in der Welt, von wegen friedliebender Schweiz und so. Da hat die eine Hälfte Schweiz natürlich gesagt, so geht das nicht mehr weiter, die Pixn muss jetzt weg. Die andere Hälfte Schweiz hat da aber gleich abgewunken, weil der Feind tut ja nicht schlafen …… . Also Pattstellung. Nach ein paar Jahren nachdenken steht jetzt aber eine salomonische Lösung an: Sturmgewehr daheim ist weiter OK, aber und jetzt kommt’s, Munition gibt es dafür keine mehr.