19.8.07

Viel Lärm um nichts


Land der Berge, Land am Strome, Land der Lärmschutzwände. Österreichs Autobahnen werden derzeit mit hunderten Kilometern Lärmschutzwänden eingekastelt. Vor allem in Niederösterreich brummt das Schutzwall-Business Ende nie. Ob Stadt, Ortschaft oder freies Feld, eine Wand muss her. Koste was es wolle. Dabei werden zwei Arten unterschieden. Einerseits die futuristisch anmutenden Aluminium Gebilde, die wie ein Raumschiffterminal aussehen, und Richtung Flughafen Wien Schwechat die Straßen zieren, andererseits die ländlich bäuerliche Variante, die im Raum St. Pölten sehr beliebt ist. Hier wird versucht mit bunten Mauern, die täuschend echt der Natur nachempfunden sind, Autofahrern das Gefühl zu vermitteln, nach wie vor über das freie Feld zu pflügen. Das Grün symbolisiert die saftigen Wiesen des Landes, dann ein Gelbstreifen, der für die fruchtbaren Äcker steht und darüber ein Blau, schöner wie der Himmel.