12.9.07

U-Bahn Terror

Die Wiener U-Bahnen machen Terror. Genauer gesagt Sprach- und Überwachungsterror. Zu jeder Station wird jetzt auch die Ausstiegsrichtung angesagt. Schwedenplatz – Ausstieg rechts. Gemeint ist hier in Fahrtrichtung, was freilich verschwiegen wird. Zudem brüllt alle paar Minuten ein Kind aus dem krachenden Mono-Lautsprecher: Bitte lassen Sie ihre mitgebrachten Zeitungen nicht liegen. Eine andere Durchsage fordert Bettlern kein Geld zu geben. Dazu kommen die überhand nehmenden Fahrscheinkontrollen. Alle vier bis fünf Fahrten zückt man vor einem Schwarzkappler sein Ticket. Und: U-Bahn Patroillen (erkennbar an den gelben Sicherheitswesten und der Tschick im Mund) machen auf Überwachungsstaat. Heißt: 20 Minuten U-Bahn fahren wird zum Höllentrip. Wir fordern die Silence-Tube.

2 Comments:

Blogger spu said...

Auf gut deutsch soll man "Heute" entsorgen soll, nachdem wie Wiener Linien der Dichand erlaubt haben, dass sie überall mit ihren Altpapiercontainern die U-Bahn mit "Heute" überflutet.

12/9/07 12:53  
Blogger besn said...

zuerst hat's geheißen man soll die zeitungen liegen lassen weil um 9 schon die "heute" aus waren, jetzt will die tramway das wir die zeitung wegwerfen.

das mit den unnötigen durchsagen ist imho nur der anfang. bald kommen "gesponsorte durchsagen" ... sowas wie "werfen sie die gratiszeitungen weg, kaufen sie 'österreich'" oder "geben sie bettlern kein geld, investiern sie es in meidl"

12/9/07 14:13  

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