13.11.07

Kdolsky-Virus

Hinweise von Genossen ska auf die Lebenslust, von der die dereinst mürrisch wirkende Frau des vertrocknet wirkenden früheren Spitzenpolitikers erfasst wurde, seit sie wiederholt an der Seite eines grau melierten Richard-Gere-Verschnitts gesichtet wurde, geben zu denken.

Da scheint, man könnte es nach der Gesundheitsministerin so benennen, eine Art Kdolsky-Virus zu Gange sein. Infiziert natürlich die Frau Gesundheitsministerin selbst, sie hat ja ihre Diagnose dankenswerter Weise über die in diesen Fragen wichtigen Blätter der Republik zum Besten gegeben.

Dann ist da unser rührender, bloggender Sozialminister, der die Damen-Begleitung zu seinen offiziellen Anlässen inzwischen diplomatisch zwischen Frau und Freundin teilt, man will sich's ja nicht vorzeitig verscherzen.

Der Herr Infrastrukturminister soll schon vor ein paar Wochen ausgezogen sein und macht es in der Hinsicht offensichtlich die seine frühere Stadtregierungskollegin Simma, die auch schon vor ein paar Wochen ausgezogen ist, oder ist er ausgezogen und sie noch da? Egal, im Wiener Bürgermeister finden sie jedenfalls ihr Vorbild.

Beim Mann der Frau des früheren Spitzenpolitikers, also eigentlich immer noch Spitzenpolitiker, aber halt nicht mehr so ganz Spitze, entdecken wir in der Zwischenzeit Haidersche Verjüngungstendenzen in der modischen Äußerung, zuletzt kragenloses T-Shirt unter Sakko, überhaupt erscheint uns: Ein wenig Spät-Geckenhaft. Vielleicht ja auch nur weil die Visage schlecht für einen Bart a la Busek geeignet scheint.