18.6.08

Neuer Job für Hicke

Vor-bild-lich, wie schnell Alfred Gusenbauer auf das Ausscheiden Österreichs bei der EM reagiert hat. Noch ehe das Spiel gegen Deutschland begonnen hatte, legte er den SPÖ-Vorsitz zurück, um sich künftig ganz auf seine Aufgabe als Sportminister konzentrieren zu können. Sehr lobenswert.

Vorbildlich auch, wie schnell Josef Hickersberger die Konsequenzen aus der Niederlage gegen Deutschland gezogen hat. Noch ehe das Spiel aus war, trat der Teamchef seinen neuen Job, also den Weg auf die Ehrentribüne an. Dort setzte er sich zwischen Werner Faymann und Josef Pröll, wird also künftig als Koordinator der Regierungskoordinatoren tätig sein. Dafür prädestiniert ihn sein ausgleichendes Wesen.

Apropos ausgleichendes Wesen: Das hat den Österreichern nach dem Ballack-Tor leider gefehlt. Wir würden daher vorschlagen, künftig jedem unserer Stürmer einen geschäftsführenden Stürmer zur Seite zu stellen. Derartige Doppelspitzen sind gerade groß in Mode.

Und neue Teamchefin wird Doris Bures. Sie muss im Team eine Frauenquote von 50 Prozent einführen. Weil man sieht ja: Die Männer allein sind verloren. (hofrat)