11.10.08

In schlechter Erinnerung

Bevor noch von rechts bis links die Legende vom "hochtalentierten Ausnahmepolitiker" gepflegt wird, den inzwischen sogar die Reporterin des Israelischen Rundfunks im Vergleich zum "gefährlichen Krokodil" HC Strache für "besonnen" hält, ein paar kleine Erinnerungsstücke aus dem Fundus des Verstorbenen:

Vom seinerzeitigen Volksbegehren "Österreich zuerst" (wir dürfen an die Rolle der jetzigen liberalen Säulenheilige Heide Schmidts als damalige Generalsekretärin der FPÖ erinnern) bis zur karrierevernichtenden falschen Unterstellung von Alkoholismus (ein oberösterreichischer Hauptschuldirektor) und Schmiergeldnehmern eines Autobahnskandals (der Finanzrechtler Werner Doralt), von den Busenfreunden Saddam Hussein und Muammar Gaddafi bis zur "Sonderbehandlung" von Asylanten auf der "Saualm" ist die hinterlassene Schlammspur lang und breit.

Ein kleiner verbatimer Auszug: "Im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt." / Er versteht ""überhaupt nicht wie, wenn einer Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann", zum Präsidenten Ariel Muzikant. / ""Wenn einer Adamovich heißt, muss man zuerst einmal fragen, ob er überhaupt eine ordentliche Aufenthaltsgenehmigung hat."

Da gehen sich in den nächsten Wochen noch viele Titelgeschichten und Bücher über den Darth Vader der österreichischen Politik aus. R.I.P.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Und wer wird jetzt noch nach einem Sondergerichtshof für Manager, straffällige Asylanten oder straffällige Autoraser rufen?

12/10/08 21:38  

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