3.11.08

Arschknapp

Arschknapp wird sich das für den Obama nicht ausgehen befürchtet Billy. Für den 19jährigen Verkäufer in einem Shoppingcenter ist es die erste Wahl. Obamas 30 Minuten Rede hat ihn schlussendlich überzeugt. „Ich werden ihn wählen, obwohl er viel Dreck am Stecken hat.“ Egal was kommt, sagt er, in Amerika kann es nur besser werden. Den vermeintlich großen Vorsprung für Obama hält er für einen Trick der Republikaner. „Die können noch mobilisieren, wenn es drauf ankommt.“ Billy glaubt, dass es Tage dauern wird, bis das Ergebnis feststeht. „Jeder sagt, es ist ihm egal, dass Obama ein Schwarzer ist, aber in der Wahlzelle kann man die Rassen wieder schön trennen, weil da erfährt es ja keiner.“ Sollte Obama gewinnen, befürchtet Billy nichts Gutes. „Der darf sich keine Minute ohne Security zeigen, weil sonst knallt ihn so ein rechter Fundi ab.“