29.2.08

Leichen in Flöttls Keller II

Eine Republik wie eine Räuberpistole! Was kommt noch alles raus? Jetzt wissen wir schon: Klarheit ist kein Geschenk. Aber wir sagen jetzt in aller Klarheit: Als nächstes finden sie auf den Kisten mit den Beweisen aus Flöttls Keller bestimmt die DNA vom Missethon. Und daneben einen Tschickstummel vom Van der Bellen.

Wettangebote für Wahltermine

Aber selbstverständlich. Wir Niederösterreicher, also die große Familie Niederösterreich, also wir Bürger und Bürgerinnen des neuen Niederösterreich, also wir, die da wohnen wo die soziale Kälte aber so was von nicht zu Hause ist, wir haben es voll super und wählen schon am 9. März………… Politburo wird selbstverständlich den Gang zur Urne live und unzensiert übertragen! Stay tuned!

Leichen in Flöttls Keller

Wozu hat man auch zwei Kellerabteile, wenn nicht wenigstens in mindestens einem Leichen sind? Wir reden jetzt nicht von der grauslichen Kinderheimgeschichte auf Jersey, sondern den SP-Finanzierungsleichen im zweiten Keller des alten Herrn Flöttl. Der hat seinerzeit die Karibik-Geschäfte mit seinem damals noch talentierten Junior angefangen, dann ging er in die Pension und nahm einen Haufen alter Akten mit. Und so wie andere in Kellern und Dachböden noch das eine oder andere Mozartmanuskript finden, hat der talentierte Staatsanwalt Krakow im zweiten Keller des Flöttl senior jetzt noch ein bissl gestierlt und die alten Akten ausgegraben. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Parteifinanzierung durch die Bawag an die SPÖ. Eh nur so in Gegend einer Milliarde Euro Schilling, sagt die Richterin.

Irgendwelche Wettangebote für Wahltermine?

7 Tschick auf 25 Kilometer

„Der Grüne da, der van der Bellen”, erzählt der Flughafentaxler aufgeregt. „Der ist heute schon bei mir im Auto gesessen.“ Von Schwechat bis in den 18. Bezirk soll er sieben Zigaretten geraucht haben. Das sind knapp 25 Kilometer. Alle 3,5 Kilometer also eine Tschik. Ernstl Happel schau oba. Weltrekord. „Gleich beim Einsteigen hat er wissen wollen, ob er eh paffen darf. Mir ist des ja Wurscht. Muss ich halt lüften nach der Fuhr.“ Van der Bellen saß neben dem Fahrer, das Fernster einen Spalt geöffnet, paffte er ohne weitere Kommunikation raus. „Oba, jetzt kummts. Haut der die Stumperl einfach ausse, Oschenbecher kennt der net. Der Grüne der. Man wü ja nix sogen, oba Umweltschutz schaut bei mir anders aus.“

27.2.08

Soziale Wärme

Die ÖVP geht jetzt dazu über, die SPÖ mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sie will dem mittlerweile zum Gusenbauer-Hunderter upgegradeten Buchinger-Hunderter ab sofort jede Woche ein anderes Geldgeschenk entgegensetzen: einen Hahn-Zwanziger, einen Bartenstein-Zehner, ein Missethon-Fünferl und so weiter. Heute zum Auftakt war ein Molterer-Fünfziger dran, den die ÖVP als Heizkostenzuschuss vorschlägt. Hm, Ende Februar ein Heizkostenzuschuss, bei 17 Grad Außentemperatur - da müssen die Schwarzen vielleicht noch ein bissel üben.

Weiter so!

Na bitte, es geht ja. Kanzler Gusenbauer und Vizekanzler Molterer haben heute erstmals getrennte Pressefoyers nach dem Ministerrat abgehalten. Bisher haben sie die Öffentlichkeit gemeinsam darüber informiert, dass sie wieder einmal nix zusammengebracht haben, ab sofort geben sie diese interessante Neuigkeit nacheinander und in verschiedenen Räumen bekannt. Ein erster Schritt zur Trennung ist also getan. Aber bitte, bitte, liebe Regierung: Das kann doch nicht alles gewesen sein!

25.2.08

No Country for Old Men

Noch ein Oscar-Gewinner: Die roten ORF-Betriebsräte haben endlich geschnallt, dass sie den Heinz Fiedler nicht mehr lemmingenhaft zu ihrem Anschaffer wählen müssen seit er keine Mehrheit hat, und jetzt ist der Heinz Fiedler ORF-Geschichte. Zwar lässt der ORF ja sonst keine Chance außer acht, die Leute möglichst früh in Pension zu schicken, nur beim Fiedler ist das was anders. 65 und grad erst fast a Bankerl in der Sauna g'rissen wollt er doch nochmals eine kleine Periode als Zentralbetriebsrat anhängen, weil sonst ja das Unternehmen untergeht. Aber eben, vier Oscars: No Country for Old Men! Bleibt ja noch ein bissl dasein als Stiftungsrat zum Trost.

Wir Oscars!

Kaum hamma einen, schon frech wie Oscar wer ihn aller EIGENTLICH erhalten hat. Der Bundeskanzler ist als Erster beim ORF durchgekommen mit seinem Vaterschaftsanspruch ("Ich habe schon in der Sandkiste davon geträumt, dass ich der erste Bundeskanzler werde, dessen erfolgreiche Filmförderung einen Oscar für Österreich bringt!"). Dann hat den Oscar natürlich der ORF bekommen, weil er den Film koproduziert hat (kriegen wir ihn wenigstens irgendwann zu sehen, gibt ja auch Filme die der ORF produziert und dann nicht ausstrahlt). Nachdem die EU-Direktoren vom Mittagessen zurück waren haben sie entdeckt, dass irgendwas vom Agrarbudget offenbar zufälligerweise in den europäischen Film gesickert ist, also auch in "Die Fälscher", wir gratulieren der EU. Haben wir schon erwähnt, dass wir auch wesentlich zum geistigen Klima im Land beigetragen hat, dass diesen Erfolg ermöglicht hat?

20.2.08

Dänische Fußabstreifer

Ausgerechnet die Dänen, die uns den Karikaturenstreit bescherten als sie drauf beharrten, dass sie auf dem armen Mohammed rumtrampeln dürfen, entpuppen sich jetzt als wehleidige Sensibelchen. Bei Ikea haben nämlich Fußabstreifer, Fetzen und Teppiche, also alles worauf man rumtrampelt, grundsätzlich nur dänische Namen, haben sie herausgefunden. Dafür hat alles was glänzt einen schwedischen oder norwegischen Namen. "Kultureller Imperialismus", schreit der dänische Linguist Klaus Kjøller, "Ikea hat die Waren mit dem geringsten Preis für dänische Namen ausgesucht".

19.2.08

Und tschüss, Fidel

Da geht er also hin, bevor sie ihn hinaustragen: Fidel Castro will nicht mehr Präsident sein, der kleine Bruder Raoul soll jetzt ein für alle mal das Familiengeschäft Cuba besorgen. Nach 49 Berufsjahren in die Rente. Wahrscheinlich der erste Diktator, der online aufgibt, was doch ganz neue Perspektiven aufwirft: Eine glänzende Alterskarriere als Blogger? Erste Kostproben gibt es schon auf Granma, dem kommunistischen Parteiblatt Kubas, über die US-Präsidentschaftskandidaten.

18.2.08

KLARHEIT IST KEIN GESCHENK.

In Pröllistan werden die Wahlplakate immer rätselhafter. Die ÖVP verwirrt mit einer Reihe von geheimnisvollen Botschaften. KLARHEIT IST KEIN GESCHENK ist bis dato der Höhepunkt. Vielleicht sind das die gesammelten philosophischen Ergüsse des verkehrten Herrn Landeshauptmann? Man weiß es nicht……… Mails an die Landes-VP bleiben unbeantwortet. Bitte um dringende Aufklärung!!!!!

15.2.08

Banken ausspionieren

Wir wollen ja nicht in Verdacht kommen, den Klassenfeind bei seinen Steuerhinterziehungen zu verteidigen. Aber so wie's aussieht hat die Staatanwaltschaft Bochum (dort ist man ja seit dem bösen Karawanen-Kapitalismus der finnischen Handyschweinemacher ideologisch entsprechend aufmunitioniert), also hat die Staatsanwaltschaft ihre Unterlagen aus den Händen des Bundesnachrichtendienstes. Die haben "die Bank geknackt", werden Auskenner zitiert, drum sind jetzt auch schon über 100 weitere Verdächtige im Visier. Offenbar Jackpot an Unterlagen unter dem Siegel des Bankgeheimnisses. Bravo, so bauen wir uns unseren Rechtsstaat: Wenn wir wo nix anderes finden schicken wir unsere Agenten hin. Wo war eigentlich das Heeresnachrichtenamt während der ganzen Karibik-Jahre der Bawag?

9.2.08

Dancing Gau

Nehmen wir mal an: ich Austro C- oder D-Promi. Tanzbär für dieses Dancing Stars, setz die Grinsefratze auf, wirble volle Tuppe über’s Parkett, lass mich von Fonsi Haider anschleimen, und dann erste Runde „Tschüssi“. Weniger Stimmen als diese eklige Frau Schiller aus dem Seitenblicke Fernsehen. Poah, da wär ich aber sauer. Österreich, mich weniger lieb als Lugner Spezi Jeannine. Sonntags Frühstück frei Haus? Sicher nimmer, selber Semmerl holen und Kaffee aufkochen……

8.2.08

Misseton, die Police Edition

Sapperlot, da ist uns die Liesl Prokop doch einfach weggestorben bevor sie diesen Natascha-K.-Polizeiskandal restlos aufklären konnte! Weil, so die schwarze Neokretzn Missethon, klug hat sie gehandelt die Liesl dass sie diee roten Anwürfe nicht während des Wahlkampfs hochkommen hat lassen, immer nur an das Wohl von Natascha denkend, und dann nach der Wahl natürlich mit Volldampf aufklären. Leider, leider, höhere Vorsehung und so, vielleicht hat sie der Vorwurf ja auch so aufgeregt, aber darüber gar nicht denken wollen. Und natürlich Ministerium praktisch ahnungslos, so nahm die Frau Ministerin Geheimnis quasi ins Grab mit. Aber muss dieser rote Haidinger die schwarzen Minister deswegen so anpatzen?

4.2.08

Infowar


Im Tschad ist Krieg, in Niederösterreich auch. Da wird Wahl gekämpft. Nach kleineren Scharmützeln, artet das schön langsam in richtige Kämpfe aus. Die Sozis konnten dabei schon einen kleinen Sieg verbuchen. Die haben das hässlichste Wahlplakat aller Zeiten picken. Farbe, Sujet und Slogan, Pfui gacki……… das sollte man vielleicht doch noch schnell die Agentur wechseln. Die ÖVP ist grafisch besser unterwegs, lässt das geschätzte Wahlvolk mit ihren Slogans aber ratlos zurück. Da steht zum Beispiel in dicken Lettern „Die Welt ist kleiner geworden, aber nicht gemütlicher“. Was immer das heißen mag……