27.11.08

Republica Moldova

Der Präsident, sein Land und das Volk.





24.11.08

Bye Bye Gusi

Jetzt sind die Tage vom Alfred gezählt. Vielleicht ein, zwei Wochen noch, dann ist das Kapitel Bundeskanzler abgeschlossen und Bevais und Butthead übernehmen das Ruder. Irgendwie geht er jetzt schon ab der Gusi. Eine rechte Freude haben wir mit ihm gehabt. Dieroten Radlerhosen, das breite Grinsen, die Frisur …und nach diesen Koalitionsverhandlungen wissen wir schon jetzt lieber Gusi: du warst nicht der schlechteste Kanzler.

Bart ran!

Das wird nichts mehr mit der Kinnpartie von unserem Neo-Vizekanzler Pepi Pröll, wir wissen wovon wir reden. Hochrecken für die Kameras hilft da nix und schaut nur peinlich aus. Nur ein flotter Bart kann aus diesem Doppelkinn noch einen Staatsmann statt einem Bauernbündler rausholen. Ist ja nichts unanständiges, Bruno Kreisky und Erhard Busek haben nie so distinguiert ausgesehen wie mit Bart, da muss man doch nicht erst warten bis man wieder nix mehr ist.

Flick Update

Da haben sie jetzt den toten wehrlosen Flick aus der Gruft entführt, Lösegeldforderungen soll es noch keine geben. Aber die Polizei braucht eine DNA von den Flick-Gschrappen, damit der Leichnam bei der eventuellen Rückgabe identifiziert werden kann und damit die bösen Grabräuber der Witwe nicht auch noch eine falsche Leiche unterjubeln, die ja in Kärnten an jeder Ecke rumliegen. Da tut sich doch der Verdacht auf, dass es nicht um Lösegeld, sondern sich nur um die DNA dreht. Vielleicht will da ja jemand beweisen, dass die Flick Kids nicht wirklich seine waren, und die Milliarden Euro denen gar nicht zustehen. Oder aber ein möglicher Flick-Ausrutscher will Gewissheit, dass er auch ein möglicher Erbe ist.

Wir sind Minister

Da freut sich der Ortschefe von Gablitz aber mit und für die Frau Bandion-Ortner. Ganz stolz ist er. Weniger zufrieden mit der neuen Frau Justizminister soll hingegen der schöne Marcel Elsner sein. Der hat auch schon mehr gelacht.

Wehrsportminister Darabos

Tolle Kombi, echtes Novum der Zweiten Republik: Der Verteidigungsminister ist jetzt für den Sport zuständig. Damit graben's aber dem HC das Wasser echt ab, ein Wehrsportminister. Paintball, irgendwer?

23.11.08

Aus Scheiße Gold machen

Eines muss man ja den Schwarzen lassen, die Taktik ist grenzgenial. Die machen nach jedem Wahlgang aus Scheiße Gold. Pro Urnengang, den sie verlieren, winkt als Belohnung ein Ministerium mehr. Die Minipartei stellt jetzt unglaubliche sieben Minister, während die stimmenstärkste Fraktion nur mehr auf sechs kommt. Geht das so weiter, haben die Sozis bald keinen einzigen Ressortleiter mehr in ihrer Riege und stellen nur mehr den Kanzler. Dann könnte aber auch der Gusi wieder sein Comeback feiern.

Fayman and Pröll


So, so ein Art Austroversion von Bevis und Buthead regiert uns jetzt. Geht auch vorbei.

EUmfaller

Oajee, das fangt aber nicht gut an. Werner Faymann hat sich, wie man hört, im Koalitionspakt dazu verpflichtet, in den nächsten fünf Jahren keinen Antrag auf EU-Volksabstimmungen zu stellen und auch keinem derartigen Antrag zuzustimmen. Oajee, so ein Umfaller! Was wird da der Dichand/Cato/Jeannee/Herr Strudl/Wolf Martin/Franz Weinpolter/Maggie Entenfellner/Gnam sagen?

22.11.08

2,5 Milliarden Jobs


Der Obama lässt laut News Networld nix anbrennen. 2,5 Milliarden Jobs hat er versprochen. Das sind hoffentlich auch ein paar Österreicher dabei.

21.11.08

Bush wird gemobbt!!!!

Sarah tötet Tiere

Auf den Zahn fühlen

Das Zahnarztgewerbe sollte man freilich nicht pauschal verurteilen. Das entwickelt sich zu einer Art politischen Kaderschmiede. Nicht nur die Dorli, auch der HC entspringt als gelernter Zahntechniker dieser Zunft. Die haben den Job von der Pike auf gelernt. Was man bei Mundhygiene, Zahnstein schleifen und Brücken bauen alles lernt, lässt sich in der Politik gut gebrauchen. Die ziehen uns jetzt den Nerv.

20.11.08

Schluss mit lustig

Man traut sich in diesem Land echt keinen Scherz mehr zu machen. Vor Wochen haben wir noch gewitzelt, dass die Dorli Bures sicher Infrastrukturministerin wird, weil sie sich als gelernte Zahnarzthelferin doch so gut mit Brücken auskennt. - Bumm: Schon heißt es, Bures ist als neue Infrastrukturministerin fix.
Puh, jetzt trauen wir uns echt nix mehr zu sagen. Ich mein, es geht ja doch irgendwie ums Land... Wenn wir jetzt - nur mal theoretisch - schreiben würden, dieses grinsende Schoßhündchen vom Dichand würde Bundes...
Nein, jetzt ist echt Schluss. Aus!

Klasse

„Diese Ösis, ha die machen klasse Schlagzeilen, Kinder im Keller, ein schwuler Haider und jetzt holen die auch schon tote Milliardäre aus der Gruft“. Tja so denkt der Deutsche jetzt über uns und klopft sich auf die Schenkel!

19.11.08

Ver-Scheucht

Und tschüss: Soviel zum Ex-Lebensmenschen, nachdem dem Jörgl-Erbe Stephan Petzner im Parlament ein anderer vorgezogen und in Kärnten der Uwe Scheuch vor die Nase gestellt wurde, zieht er sich als einfacher Wahlkampfmanager zurück. Zeit für die Trauerarbeit. Bleibt ja noch das Schmerzensgeld eines gut dotierten Nationalratsmandats.

Wirtschaftskrise

Da lassen sich die Leute einiges einfallen, um Kohle zu machen. Weihnachten steht vor der Tür, die Kinder wollen Geschenke. So haben jetzt dreiste Diebe den Leichnam des Milliardärs Flicks gefladert. Vor zwei Jahren von uns gegangen, wurde er in einem vornehmen Mausoleum in Velden zur letzten Ruhe gebettet. Motiv ist laut Polizei noch nicht klar. Ist aber logisch: der tote Flick wurde entführt. Wie die Gangster das handeln, mit Geld oder Leben und so wird spannend.

18.11.08

Geht schon wieder weiter

Fragen alle zur Zufriedenheit beantwortet!

17.11.08

Fragenkatalog

Bevor ich hier nur noch irgendein ein Wort blogge, möchte ich mal ein paar Fragen beantwortet haben,aber bitte dalli dalli!

1) Kommt nach dem Dienstag wirklich immer der Mittwoch?
2) Haben wir heuer ein Schaltjahr?
3) Soll ich im nächsten Jahr nach Korsika oder nach Sardinien auf Urlaub fahren?
4) War Pipi Langstrumpf wirklich echt?
5) Wollen Sie, dass Österreich weiterhin so ein schönes Land bleibt?
6) Sollte man jetzt lieber einen Benziner oder Diesel kaufen?
7) Glauben meine Kinder noch an den Weihnachtsmann?
8) Soll die U-Bahn weiter so stinken?
9) Wollen Sie noch immer behaupten, dass der Rathausplatz Christkindlmarkt der schönste ist?
10) Sparbuch oder Bausparvertrag?

Rätselonkel Joschi

Zehn Fragen erst beantworten musst du, ehe der Koalition Tür den Schlüssel drehen du kannst. Unser Pröll-Neffe entpuppt sich als richtiger Rätselonkel, irgendwas muss man ja machen um der Popularität von Pater Willi nachzueifern, und jetzt arbeiten die Zwergerl in der Löwelstraße schwitzend und ächzend Tag und Nacht, um die zehn Fragen von Rätselonkel Joschi zu lösen, ehe der Zeiger der großen Uhr am Mitternacht an der 12 vorbeirauscht. Weil sonst wird womöglich der Publikumsjoker gezogen und das Völkchen muss die Frage lösen, wer denn jetzt wirklich reagieren darf. Bleiben ein paar Fragen an Rätselonkel Pröll: Das ganze Kasperltheater nur um den Orangen noch ein bissl Zeit zu geben, ihre Konsolidierung fortzusetzen? Bis der Petzner endgültig entsorgt ist und sich die Orangen endlich für eine blauschwarze Koalition mit dem Oberloser der letzten Wahl eignen? Neuwahlen noch heuer oder erst 2010? Tickt die Volkspartei noch?

15.11.08

Hahn im Glück

Wir haben zwar keine richtige Regierung, und der Pepi Pröll muss gerade mal wieder den Faymann ein bissl prügeln bis die Schwarzen doch dafür sind. Aber das bissl provisorische Regierung, das wir noch haben, scheut nicht davor zurück, noch ein bissl Freunderlwirtschaft zu erledigen. Wir kürzen die Geschichte ab: Das neues Glückspielgesetz, das da angeblich noch dringend gemacht werden muss, hätt einen Gewinner, die Firma Novomatic. Und die Firma Novomatic hat quasi einen Mann in der Regierung, unseren Herrn Wissenschaftsminister Hahn, oder den Gio, wie der Freundeskreis des Gockel so gern sagt. Der Gio, das ist ein glücklicher Hahn: Der war früher der Geschäftsführer von der Novomatic, und jetzt ist er eben der schwarze Stadtchef und Noch-Minister. Und weil es ja eine Noch-Große-Koalition ist kriegen auch die anderen was: Weil der Aufsichtsratschef der Novomatic ist der Karl Schlögel, das doch mal unser bewährter Hardliner-Innenminister war. So haben doch alle ein bissl Glück.

13.11.08

Scheiss Internet

Immer so kleinlich die Leute da draußen an den Tastaturen und an den Mäusen. Kaum regt sich einer über das Internet auf, wie etwa der Herr ORF Programmdirektor Wolfgang Lorenz, der da sagt Scheiss Internet, muss man gleich recht protestieren und auf die digitale Straße rennen. Kleinlich ist das schon. Aber bitte hier die Adressen:

Wolfgang Lorenz Gedenkpreis
Scheissinternet
Speaking ORF Avatar

12.11.08

Achtung, Gurkenkrümmung!

Jetzt ist es doch glatt passiert, und der oberste Ritter des Kampfes gegen das EU-sanktionierte Schildlaus-Joghurt und die Blutschokolade durfte es nicht mehr erleben: Die EU gibt die Regelung der Gurkenkrümmung auf. Damit aber noch nicht genug: Karotten dürfen künftig auch knollig sein! und auch sonst noch können 26 Obst- und Gemüsesorten wuchern wie sie wollen. Österreich hat sich übrigens der Stimme enthalten, als es darum ging, dieses Lieblingsfeindbild der Ösis abzuschaffen. Man will ja auch noch morgen was gegen Brüssel in der Hand haben, gell, Herr Faymann.

Weil wir gerade dabei sind: Der acht-noppige Lego-Stein ist nicht als EU-Gemeinschaftsmarke geschützt. Der Europäische Gerichtshof konnte darin "keinen anderen Zweck als die Erreichung einer technischen Wirkung erkennen". Also auf zum ungestraften Erzeugen acht-noppiger Spielsteine.

Asche zu Asche

Treu bis in den Verbrennungsofen. Da soll es jetzt sogar Kärntner Familien geben, die vor lauter Ehrfurcht und Stolz fast platzen , da ihre lieben Verstorben gemeinsam mit dem Landeshauptmann der Herzen eingeäschert wurden. Denn wer weiß, womöglich haben sich ein paar Staubflankerl Jörg auch in die Urne von Oma oder Opa verirrt.

10.11.08

Ruhe sanft

Haider ist endlich unter der Erde. Nicht, dass man ihm das vergönnen tut, aber so wochenlang im Eiskasten rum liegen ist auch nicht recht kommod. Wissen tut man ja gar nix über die Urnenbeisetzung, die war ja voll privat. Der Petzner war wahrscheinlich nicht dabei.

8.11.08

Das Haider-Pulverl

Weil wir uns zu wenig in den Niederungen der Mainstream-Medien (News, Bild am Sonntag) herumtreiben lenkte erst die Aussendung eines Pharmakonzerns unsere Aufmerksamkeit auf jene Pulverl, die bei ULHDH (Unserem Herrn Landeshauptmann der Herzen) in jener verhängnisvollen Nacht gefunden wurden. Demnach sei eine Packung "SunnySoul-Kapseln" gefunden worden, von denen wir aufgrund ihres Namens zunächst annahmen, sie bewirken inneres Nachbräunen wo das Sonnenstudio seine Wirkung nicht getan hat.

Aber weit gefehlt. "Dieses Präparat der Ökopharm-Firmengruppe" – Firmenslogan: Pro Corpore Sane – "wird von Apothekern und Ärzten unter anderem bei Depressionen und Antriebslosigkeit empfohlen." Was Ökopharm zur quälenden Frage antreibt, die wir uns aufgrund der bekannt manischen Natur des Mannes bisher noch nicht gestellt haben: "War Doktor Haider depressiv?"

Keine Sorge, weitere Verschwörungstheorien unnötig: Ökopharm kann Dr. Meinrad Lindschinger als fachkundigen Experten beistellen, der uns beruhigt, dass die "regelmäßige Einnahme resistent gegen Stress und Belastungen macht. Spekulationen über eine aufputschende Wirkung (...) sind gänzlich aus der Luft gegriffen, im Gegenteil: Der Kärntner Landeshauptmann hatte mit der Einnahme des Präparates eine sinnvolle und vernünftige Maßnahme gesetzt." Noch Fragen?

Mach den Emmerich

Mit der gebotenen Zeitverzögerung haben Klaus Emmerichs Sager auch Obama County erreicht. Die Journis sind alle hier ganz wuschig, dass da so einer so was sagen darf. Unter deutschen Kollegen ist „Das wäre ja so wie wenn ein Türke in Österreich Kanzler wird“ mittlerweile der Running Gag. Da heißt es nur mehr „Mach den Emmerich“.

7.11.08

Der logische Nachfolger

Lange haben wir gerätselt, was der arme Gusi wohl machen wird, wenn er, sagen wir, in einem Dreivierteljahr vom Kabinett der besten Neffen im Kanzleramt abgelöst wird. Seit heute abend ist das Rätsel gelöst: Friedrich Stickler ist als ÖFB-Präsident zurück getreten! Na, alles klar? Wo der Gusi doch vor der Euro so gern mit dem Balli rumgetan hat.
Also, neues ÖFB-Motto: Die Rotweinflasche ist rund. Und das Dekantieren dauert 90 Minuten.

6.11.08

Durchbruch

Bei Magen und Blinddarm ist das ja nicht so angenehm, bei Koalitionsverhandlungen hingegen schon: SPÖ und ÖVP haben heute einen Durchbruch erzielt. Und zwar in Form eines gemeinsamen Budgetpfades. Quasi leuchtender Pfad. Wir gratulieren!
PS: Noch mehr wollen wir den Amis gratulieren. Gehen wählen und kriegen dann tatsächlich was Neues. Schon ein faszinierendes Völkchen ...

Farbenlehre

Amerika hat blau gewählt. frohlockte gestern FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Hannes Missethon (lebt der noch?) bekannt gibt, die USA hätten schwarz gewählt. Nur die Doris Bures muss sich mit dem Jubel noch gedulden, bis halt die erste Rothaut ins Weiße Haus einzieht.
Oder war das jetzt politisch unkorrekt? Wenn ja: Der Strache hat angefangen!

No Diva

Wer hat Schuld an der Niederlage von McCain. Sarah Palin. Da sind sich jetzt viele einig. In den Swingstates hat sie wichtige Stimmen gekostet, heißt es. Weil sie auch um so viele Dollars neue Kleider kaufen musste. Von wegen Diva sagt sie jetzt, die Leute sollen mal nach Alaska kommen, das ist da gar nicht Divenhaft…

Back to business


Der Amerikaner freut sich im allgemeinen jetzt recht für den Obama. Auch der Bush hat ihm fast schon übertrieben gratuliert. Der sauft wahrscheinlich wieder, meint der Schaffner im Zug Richtung New York.

5.11.08

Auf der Flucht


Da hetzt man um den halben Erdball um ihn - ja ihn, endlich aus dem Kopf zu bekommen. Geht nicht, hat sich der Hundianer in Washington eingeschlichen. Was kommt denn da noch? Filzimoser-mayer-müller in Mali, kommentiert das Ende der Geiselnahme, Filzi und Karamsin kommentieren das Robbenschlachten was weiß ich wo…… Das muss aufhören lieber ORF.

Bruno Obama

Könne man jetzt sagen, dass der Barack Hussein Obama der Bruno Kreisky der USA ist? Der Jude den Antisemiten, der Schwarze den Rassisten. Sehr hübsch, wir gratulieren.

Sperrstunde


Während in New York, Chikago und sogar in Kenia der Bär steppt, macht sich auf der Republikaner-Party bei Molly Maloon, ein Stück außerhalb Bostons, Endzeitstimmung breit. Das halbe Dutzend McCain Anhänger hat sich längst in ihren dicken SUVs verzogen. Wortlos haben sie ihr Heinecken geleert, ein paar Crackers rein gestopft und weg waren sie. Aber McCain schöne Rede gehalten, seiner Mami brav gedankt und auch die Palin recht gelobt, weil sie so eine Brave war. Schön auch das goldene Kleid von Frau McCain. Obama will bei Molly Malloon keiner mehr sehen, CNN ist aus, Football wieder an, ein paar Jungs spielen Billiard. Guten Morgen Amerika.

Ausverkauf

4.11.08

Quick Vote





Der Amerikaner wählt ja nicht viel anders als unsereins. Da geht der Amerikaner in die nächst gelegene Schule, zeigt seine ID-Card, holt sich seinen Stimmzettel und fängt an seine Kringel zu machen. Kreuzerl kennen die hier nicht, hier muss man Kringel machen und zwar ganz viele. Weil es wird ja nicht nur der Präsident gewählt, sondern eine Menge andere Sachen auch. Im Wahllokal ist es aber sehr gemütlich und weniger förmlich als bei uns. Da sitzen die Omas und verteile Kaffee und Kuchen, tratschen ein bisschen und teilen Zettel aus. Der Andrang soll ja im ganzen Lande recht groß sein. In der Nähe von Boston am Land hält sich das in Grenzen. In der Früh kleinere Schlangen, aber sonst sehr kommod. Wahlcomputer haben die nur einen. Der ist für Behinderte reserviert. Fotografieren und Filmen kommt nicht so gut ihm Wahllokal, da schaut der Sheriff gleich recht finster. Ein schöner Brauch ist aber, dass sich viele Einwohner hier politisch öffentlich deklarieren und auf ihrem Grundstück Schilder mit dem Namen der Kandidaten aufstellen. Also Obama/Biden zum Beispiel. Wäre schon wenn das auch bei uns in Mode kommen würde. Also Faymann/Bures oder Pröll/Fekter……

Europäische Klarheiten

Erstaunlich, wie man sich hierzulande über die Absurditäten des US-Wahlsystems gar nicht satt berichten kann, quasi politische Bloßfüßige. Wie einfach da doch die EU, wo jedes Kind weiß, wie sich das Parlament zusammensetzt, welche Großen oder Kleinen noch oder bald nicht mehr in der Kommission sitzen, die ja eigentlich ein Teil der Gesetzgebung ist, oder in welchen Hinterzimmern der EU-Kommissionspräsident ausgeschnapst und einer staunenden Öffentlichkeit vorgeführt wird. Oder, der da oben mög abhüten, der irische Widerstand wird zerstreut und die EU kriegt doch noch einen richtigen Präsidenten, der dann in transparentesten Vorwahlen und EU-weiten Wahlen klar und demokratisch vom Volk gekürt wird äh, in weiteren Hinterzimmern zum Wohle des dummen Volkes ausgewählt wird.

Obstfrage

Wie heißt eigentlich diese Bananenrepublik, wo sie jetzt einen neuen Präsidenten wählen? Und sind eh Wahlbeobachter der OSZE dort? Nicht, dass da wieder was passiert.

Der Omafaktor

Jetzt stirbt dem Obama seine Oma weg, und schon hört man es munkeln, dass das alles eine Frage des Timings war. Einen Tag vor der Wahl, ein wenig auf die Mitleidstour machen und schon landen ein paar Stimmen mehr im Topf. Böse.

3.11.08

Grüne US-Präsidentin

Was Hillary Clinton nicht auf die Reihe brachte, versucht Cynthia McKinney, die sich als Kandidatin der amerikanischen Grünen zur Wahl stellt. McKinney tritt in fast allen Bundesstaaten an, wird aber vom Wahlvolk nicht so recht wahrgenommen. Vergleiche mit den österreichischen Grünen sind jetzt aber nicht angebracht, Cynthia wird kaum ein Prozent schaffen, da sind Glawischnig und Freunde ja Weltmeister dagegen.

Alles lustig

Auch der Obama macht gern auf Comedy! Das kommt sicher auch bald bei uns. Strache bei Dorfer, Faymann bei Stermann & Grissemann, Pröll bei Frisch gekocht.

Arschknapp

Arschknapp wird sich das für den Obama nicht ausgehen befürchtet Billy. Für den 19jährigen Verkäufer in einem Shoppingcenter ist es die erste Wahl. Obamas 30 Minuten Rede hat ihn schlussendlich überzeugt. „Ich werden ihn wählen, obwohl er viel Dreck am Stecken hat.“ Egal was kommt, sagt er, in Amerika kann es nur besser werden. Den vermeintlich großen Vorsprung für Obama hält er für einen Trick der Republikaner. „Die können noch mobilisieren, wenn es drauf ankommt.“ Billy glaubt, dass es Tage dauern wird, bis das Ergebnis feststeht. „Jeder sagt, es ist ihm egal, dass Obama ein Schwarzer ist, aber in der Wahlzelle kann man die Rassen wieder schön trennen, weil da erfährt es ja keiner.“ Sollte Obama gewinnen, befürchtet Billy nichts Gutes. „Der darf sich keine Minute ohne Security zeigen, weil sonst knallt ihn so ein rechter Fundi ab.“

Der Countdown läuft

Go West V

Der weiße Ami ist halt doch ein bissi ein Rassist. Das steckt drinnen, das kriegt der nicht mehr raus. Der Obama ist ein ……… Man darf's ja nicht mehr sagen, dieses Wort, sagt die Kellnerin im Steakhouse. Woher der das ganz Geld her hat, fragt sich sich und gibt gleich selbst die Antwort: der steckt mit den Moslems unter einer Decke.

Go West IV

Für Obama ist die Sache durch, McCain macht nur mehr den Pausenclown, tingelt mit Palin durch LighNightShows und das gar nicht so unlustig.

2.11.08

Go West III


Alle tun ihn nicht mögen, den Obama. Ich trau ihm nicht, der hat so falsche Augen, sagt der Kistenschlepper im Walmart-Supermarkt, der keine 2 Dollar die Stunde verdient. Die Sache ist also noch nicht gegessen.

Go West II



Man kann sich seine Verwandten nicht aussuchen. Taucht drei Tage vor der Wahl, so mir nix dir nix, eine Tante von Obama auf, die sich illegal in den Staaten aufhalten soll. Pfui gacki - gehört sich nicht. Sagt Obama auch selbigst. Die Gesetzt gelten für alle. Kommt nicht gut, herzlos sei er, sagen jetzt viele. Die arme Tante.

1.11.08

Go West

Das Politburo weilt zur Wahlbeobachtung in den USA. Irgendwer muss da ja machen. Das sind ja rechte Gauner die Republikaner, wenn es darum geht so ein Wahl ordentlich hinzubiegen. Arnie macht sich im übrigen gut hier. Der gefällt den Leuten, weil er so lustig ist und so gute Schmähs macht. Da muss der Republikaner recht lachten, wenn der Gouvernator über den Obama Witze macht. Das zeigen sie im Fernsehen rauf und runter.

Aber Hallo, Arnie!

Jetzt ist er wirklich schon verzweifelt, der McCain, mit unserem Arnie geht er in Ohio wahlkämpfen, und der verkündet den Leuten: "Ich habe meine Heimat vor 40 Jahren verlassen, weil der Sozialismus alle Gelegenheiten umgebracht hat." Wenn wir also richtig rechnen, dann wär das 1968 gewesen, als der Herr Klaus assistiert von seinen Kabinettssekretären Mock und Klestil das Land mit ÖVP-Mehrheit regierte, und in der grünen Mark war da der schwarze Herr Ökonomierat Josef Krainer der Ältere am Werken. Schöner Sozialismus, das. Der Pröll-Neffe soll sich ein Beispiel nehmen.

Der Sarah-Palin-Kalender 2009 ist da!

Wieder was, was man von den Amis lernen kann: Statt der Huldigung des nekrophilen Prinzips wie im Falle Unseres (von uns gegangenen) Herrn Landeshauptmann der Herzen verpackt sich Sarah Palin, a.k.a. Vizepräsidentschaftskandidatin, in die amerikanische Flagge und in einen Kalender für 2009. Hat ja schon gesagt, dass sie 2012 auf jeden Fall wieder dabei sein will, da es ja jetzt nix werden wird.
Coole Idee, könnten wir hierzulande z.B der neuen grünen Klubobfrau empfehlen, von der es schon eine hinlängliche Zahl an geeigneten Fotos in heimischen bunten Blättern gibt. Vielleicht gibt die Kammer der Zahntechniker, falls es so was gibt, einen Gratiskalender mit Hazeh-Man raus, Joschi Pröll wär eher für den Bauernkalender und natürlich bietet sich Feh-Man für den Kalender für die Mietervereinigung an. Und wir sind sicher, dass sich für den Petzner auch ein geeignetes Objekt finden wird.