12.5.08
Nein, es wäre falsch zu behaupten, daß innenpolitisch viel los gewesen wäre an diesem Wochenende. Die Spitzenmeldung im gebührenfinanzierten ORF war heute den ganzen Tag, dass der Vickerl Klima seinem Nachfolger, dem Alfred Gusenbauer, in Argentinien eine echt argentinische Grillefete ausgerichtet hat, mit echt argentinischen Steaks und echt argentinischem Rotwein. Da ist uns echt ein echt österreichischer, gebührenfinanzierter Stein vom Herzen gefallen, wie wir das gehört haben. Quasi Felssturz. Aber echt.
11.5.08
Aber Bravo Österreich
Eh voll lässig, die privaten Briefe von Frau F. aus Amstetten, die sie als 16jährige schrieb, zu veröffentlichen. Was man so als pubertierender Teeny seinen Freunden anvetraut, will man Jahre später voll gerne in der Zeitung lesen. Das wissen die von Österreich natürlich ganz genau. Das ist total lustig. Da lachen alle. Auch Genosse xxx kritzelte kurz nach dem Stimmbruch an seine Schulfreundin ganz viele Briefe, die wir jetzt natürlich auch ein bissal veröffentlichen werden. Damit jeder wissen tut, was das für einer war. Meine Mama ist voll gemein und lässt mich den Derrick nicht anschauen. Und ich bin schon 14!!!! Der Papa sagt, Dalli Dalli ist für so einen Buben mehr als genug, da kann man auch was lernen. Die Mama hat aber zum Papa gesagt, dass er sich das nur anschaut, weil ihm die Brigitte Xander so gefallen tut. Egal, das ist voll fad die Sendung, ich halt das echt nicht mehr aus, bald werde ich abhauen von daheim, und in ein ganz fremdes Land gehen……… im Quelle Katalog habe ich so Fotos gesehen, da ist mir so komisch geworden, jetzt will ich nimmer, dass die Mama ins Bad kommt……muss dir das zeigen wenn du wieder kommst, vielleicht hast du das auch……
5.5.08
Ach Buchi!
Wir erinnern uns an die Heldenzeiten der Großen Koalition: Kaum war die neue Regierung angelobt, schritt der neue Sozialminister Erwin Buchinger zur Sozialtat, ließ sich seinen 68er-Schnauzer und seine Salzburger Schlurf-Matte abrasieren, und das für einen guten Zweck. 12.500 Euro strich er für den Friseurbesuch für einen guten Zweck ein und alle dachten sich: Pfau, was für ein Sozialminister!
Jetzt müssen wir erfahren, dass der gute Buchi damals unter die Heuschrecken (vermutlich börsenotiert) gefallen ist: Denn der deutsche SPD-Chef Kurt Beck verkauft seinen Vollbart um eine Million Euro! Eine Million, Erwin!! Da hast Du Dich ganz schön über den Friseursessel ziehen lassen und nicht nur Haare, sondern auch 987.500 Euro liegen lassen. Schade.
Aber unser rasierter Sozialminister hat noch eine Chance, für einen guten Zweck echt abzusahnen: Arme und Beine harzen lassen. In Deutschland heißt das Harz IV.
Jetzt müssen wir erfahren, dass der gute Buchi damals unter die Heuschrecken (vermutlich börsenotiert) gefallen ist: Denn der deutsche SPD-Chef Kurt Beck verkauft seinen Vollbart um eine Million Euro! Eine Million, Erwin!! Da hast Du Dich ganz schön über den Friseursessel ziehen lassen und nicht nur Haare, sondern auch 987.500 Euro liegen lassen. Schade.
Aber unser rasierter Sozialminister hat noch eine Chance, für einen guten Zweck echt abzusahnen: Arme und Beine harzen lassen. In Deutschland heißt das Harz IV.
Es ist wieder soweit…
Kommt mir doch auf der Schwedenbrücke ein alter Mann mit Judenstern auf der Jacke entgegen. Leider keinen Kamera mit dabei gehabt. Glaubt ja sonst keiner. Die Touristen am Schwedenplatz haben aber schön gschaut. Österreich, werden sich gedacht haben, das ist jetzt aber doch ganz anders als in den schönen, bunten Prospekten vom Reisebüro. Kinder im Keller, Juden mit Stern……
1.5.08
30.4.08
Unser Heinzi
Übrigens, bevor wir es vergessen: Unser Herr Bundespräsident ist ein Genie. Da stand er doch dieser Tage vor dem heiklen Problem, den EU-Reformvertrag zu unterzeichnen, ohne deswegen eine bitterböse "Krone"-Schlagzeile samt "Herr Strudl", "Cato"-Kolumne, Wolf-Martin-Rachegedicht, "Post von Jeannee" und drei Dutzend erfundenen Leserbriefen zu riskieren.
Was tat der Herr Bundespräsident? Er wartete. Er wartete, bis die "Krone" am Montag alle Tipp-Finger mit dem "Kerkermeister von Amstetten" zu tun hatte und ihre erste Ausgabe schon auf der Straße hatte. Dann, knapp vor 17 Uhr, teilte die Präsidentschaftskanzlei in einer artigen Aussendung mit, dass der Herr Bundespräsident soeben nach reiflicher usw. den Vertrag unterzeichnet habe. Wie gesagt: genial. Oder auch: typisch Fischer. Oder wie Bruno Kreisky stets brummelte: Immer wenn es heikel wird, ist der Heinzi Fischer am Klo.
Was tat der Herr Bundespräsident? Er wartete. Er wartete, bis die "Krone" am Montag alle Tipp-Finger mit dem "Kerkermeister von Amstetten" zu tun hatte und ihre erste Ausgabe schon auf der Straße hatte. Dann, knapp vor 17 Uhr, teilte die Präsidentschaftskanzlei in einer artigen Aussendung mit, dass der Herr Bundespräsident soeben nach reiflicher usw. den Vertrag unterzeichnet habe. Wie gesagt: genial. Oder auch: typisch Fischer. Oder wie Bruno Kreisky stets brummelte: Immer wenn es heikel wird, ist der Heinzi Fischer am Klo.
EURO im Keller
Diese Amstetten Geschichte vermiest uns die ganze EURO. Nix mit Spielen bei Freunden. Willkommen in Perversistan. Fragt sich,ob sich die Fans noch in die Alpenrepublik trauen.Die werten Herren Österreicher stehen weltweit ja wieder mal als schöner Psychos in der Auslage. Österreicher ist gleich Kinder-Einsperrer. Wie zu seligen Waldheim-Zeiten gehört da jetzt ein neues Pickerl für den Pass her. Statt „Ich habe ihn nicht gewählt“ muss da „Ich habe keine Kinder im Keller“ picken.
29.4.08
Politburo TV
Karim El-Gawhary, seines Zeichens ORF Korrespondent in Kairo, schreibt am lauschigen Sinai an der Endfassung seines ersten Buches mit dem Titel: Ma´alesh – irgendwie geht’s immer weiter: tausendundeine Geschichte aus dem arabischen Alltag“, (Ab Anfang September im Handel). Kein obergescheites Korrespondenten Geschwätz, sondern eine lesenswerte Collage arabischer Alltagsgeschichten, die Gawhary über einen Zeitraum von 20 Jahren für diverse Medien geschrieben hat. Gehört auf die „Buch haben wollen“ Liste. Mehr dazu im Video-Interview.
28.4.08
Kampusch 2.0
Und schon wieder so eine Kellergeschichte. Kampusch 2.0, quasi. Und schon wieder in Niederösterreich. Das fällt auf. Da passieren in den letzten Monaten und Jahren die grauslichsten Sachen. Bissal krank dieses Pröllistan. Kampusch selbigst hat den Opfern schon Hilfe angeboten. Lieb gemeint. Geht das mit den Keller-Kids so weiter, können die bald eine eigene Interessensgemeinschaft gründen. Zahlen mäßig geht sich das schon aus. Nur mal eben zusammen gezählt: in Amstetten drei, vier Kinder, in Linz vor ein, zwei Jahren die eingesperrten Kids des Richters und die Kampusch ………
18.4.08
Aber hallo, Herr Ex-Innenminister Strasser!
Ist ja wirklich eine Sauerei, dass da dem früheren Innenminister oder dem Noch-ORF-Reportchef Gerhard Jelinek justament jene Wunschliste gestohlen wurde, in der sich der frühere ÖVP-Mitarbeiter fast vom ORF-General abwärts alle möglichen Posten erträumte, die ihm im der Anstalt gefallen würden. War wohl die falsche Adresse, wo die Mails hingeschickt wurde, man weiß ja wie schnell so eine Mail einen falschen Adressaten erreichen kann.
Jetzt aber das: Der Ex-Innenminister Strasser sieht sich als Opfer von bösen Datendieben, und zwar folgendermaßen: "Es gab viele Hersteller, die mir Computer kostenlos zur Nutzung anboten. Es ist jetzt also auch zu klären, wer auf jene Computer Zugriff nehmen konnte, die ich an derartige Firmen zurückgegeben hatte." -- Aber hallo, Herr Strasser, erst fragliche Gratisgaben der Industrie, und dann nicht einmal die Geräte von Leuten des Polizeiministeriums von so heiklen Daten wie Wunschlisten und sonstigen Kleinigkeiten säubern lassen?
Klingt schwer nach gebührenpflichtiger Dummheit. Da würden wir mal nicht zu laut über Datendiebe reden.
Jetzt aber das: Der Ex-Innenminister Strasser sieht sich als Opfer von bösen Datendieben, und zwar folgendermaßen: "Es gab viele Hersteller, die mir Computer kostenlos zur Nutzung anboten. Es ist jetzt also auch zu klären, wer auf jene Computer Zugriff nehmen konnte, die ich an derartige Firmen zurückgegeben hatte." -- Aber hallo, Herr Strasser, erst fragliche Gratisgaben der Industrie, und dann nicht einmal die Geräte von Leuten des Polizeiministeriums von so heiklen Daten wie Wunschlisten und sonstigen Kleinigkeiten säubern lassen?
Klingt schwer nach gebührenpflichtiger Dummheit. Da würden wir mal nicht zu laut über Datendiebe reden.
9.4.08
Virenschleuder

Die E-Card mit Fingerprint. Wie stellen wir uns denn das technisch direkt vor Ort in der Praxis vor? Da steht ich also beim Herrn Doktor, die Nase rinnt, Husten, Fieber, gebe die Karte der Sprechstundengehilfin, die checkt das Ding, und ich muss den Finger dann auf ein Gerät zum Gegencheck drauf legen. Das ist bei einem Arzt (zum Beispiel bei einem für Haut- und Geschlechtskrankheiten) aber schon sehr grauslich, möchte ich da einwerfen. Da picken auf dem Scanner ja die Mörder Viren und Bakterien rum, wenn da alle Patienten ihre Grüffel drauf packen, egal ob die jetzt die Pest, die Cholera oder die Masern mit sich rum schleppen.
7.4.08
Glückskeks Lama
Dieser Dalai Lama, der hat es gut, den mögen die Leut. Der Hubert von Goisern, der Richard Gere, die Sharon Stone, und auch der Thomas Gottschalk …… weil er immer so lustig lacht und scherzt. Und dann noch seine Buddha Lifestyle Messages auf Glückskeks-Niveau, da lebt es sich gleich viel besser in den Tag hinein. Kirche kann da brausen gehen. Zweifler, und die gibt es ja immer wieder, sagen, den Chinesen darf man auf gar keinen Fall schön reden, aber der Dalai Lama ist auch eine rechter Schlawiner. Ein Wolf im Schafspelz sei er sogar, sagen sie, höchst verdächtig, nicht nur weil von einem österreichischen Nazi groß gezogen. Und dieses Tibet soll gar nicht so super frührer gewesen sein, mehr so ein feudaler Horrorstaat, gar nicht „ShangriLa“ mit glücklichen Menschen und weisen Priestern. Unterentwickelt und undemokratisch obendrein da droben in den Bergen, mit kleiner religiöser Oberschicht, die auf Kosten der leibeigenen Bauern immer recht ordentlich Butter aufs Brot hatten…… Friede, Freude? Negativ. Die Klöster immer untereinander kämpfen, kämpfen, das ging gleich über mehrere blutige Jahrhunderte dahin … Puah das war freilich auch recht Gacki sagen die Dalai Lama Anpatzer, und wollen das solche Dinge auch mal in der Zeitung stehen.
3.4.08
OMA-Ehen
"OMA", Ohne Musik und Ansprache, heißt das in der Fachsprache des Standesamts Wien Innere Stadt, wenn die Leut bei der Hochzeit keine Zeremonie vom Standesbeamten wollen. Das nimmt der Standesbeamte immer mit vorwurfsvollem Bedauern zur Kenntnis, wenn er seine Weisheiten nicht vor dem versammelten Brautpaar und seinen Trauzeugen ausbreiten darf. Und der Klavierspieler kommt auch um ein paar Euro, wenn keiner den Hochzeitsmarsch von seinem Elektroorgan hören will. Na und sowas will der Pater Willi den Homos verordnen, die sich jetzt unbedingt eine Ehe einbilden. Ehe ja, Standesamt nein, oder vielleicht beim Hintereingang die Urkunden abholen, aber auf jeden Fall: OMA für die Homos. Aber da merkst du wieder: Sind eine wirtschaftsfreundliche Partei, die Schwarzen, weil die Schwulen und Lesben ham eh so viel Geld, neulich hat das sogar das Leibblatt der Schwarzen, die Presse, festgestellt: Reiselustig können sie die Nebensaisonen füllen, weil sie ja bekanntlich keine Kinder haben und damit nicht an die Schulferien gebunden sind! Und dass das mit der Kinderlosigkeit so bleibt, na dafür bürgt Pater Willi schon.
Also stellen wir uns vor: Das gibt eine Mordsgeschäftschance für Unternehmer in der Umgebung, um Zeremonien in Vergas-Style bei der Hintertür vom Standesamt anzubieten. Urkunde wird abgeholt, und von schauspielernden Standesbeamten dann in eigenen Zeremonien pro forma überreicht. Garantiert viel lustiger als das Original. Weil, wie wir das letzte mal beim Standesamt vorbeigeschaut haben, so ein Trausaal schaut eh mehr aus wie ein Trauersaal der städtischen Bestattung als ein Ort freudvoller Versprechung.
2.4.08
Liebe auf den erste Blick
Ich habe mich verliebt. Ein paar Sekunden haben genügt… in der ZIB 2 war sie gestern Abend kurz am Schirm. Schmetterlinge im Bauch. Noch nie im Leben gesehen, dieses anmutige Gesicht, diese sanfte Stimme… leider vor lauter Liebestaumel nicht mitbekommen, welcher Name da eingeblendet war - lange Recherche und Trommelwirbel das Rätsel der schönen Unbekannten ist gelöst. Mein neuer Schwarm hört auf den Namen Christine Marek ist eine gar keine so schlechte Partie… zur Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium hat sie sich hoch gearbeitet… Respekt.
31.3.08
Formel Nazi
Dieser Autorennsport Boss da, pfui, das ist ja ein ganz grauslicher aber. Sich in Nazi-Uniform auspeitschen lassen. Prostituierte im KZ-Outfit. Geht’s noch? Da sieht man wieder, wie diese giftigen Benzindämpfe beim Motorsport das Hirn einkochen. Bio-Sprit bitte.
29.3.08
25.3.08
Erhörte Gebete
Na bitte, und da sage noch einer, beten nütze nichts! Kaum haben wir die Alfred-Gusenbauer-Gebetsliga ins Leben gerufen, jagt schon ein Wunder das nächste: Es hat nie eine Personaldebatte in der SPÖ gegeben. Die Koalition hat nie an Neuwahlen gedacht. Die Regierung arbeitet wie von Sinnen für die Menschen in diesem Lande. Hannes Missethon und Josef Kalina waren nur eine Fata Morgana. Die Koalition wird auch schon morgen, 26. März, also durchaus früh im Jahr, ihre Arbeitsschwerpunkte für 2008 festlegen. SPÖ und ÖVP sind einander in "festem Grundvertrauen" (Pater Willi) verbunden. Und und und. Wundersame Brotvermehrung nix dagegen. Spätestens kommende Woche geht das Kabinett übers Wasser.
Kurzer Rede langer Sinn: Wir sind stolz auf uns. Als nächstes nehmen wir uns die Seligsprechung des Kanzlers vor. Gusianna!
Kurzer Rede langer Sinn: Wir sind stolz auf uns. Als nächstes nehmen wir uns die Seligsprechung des Kanzlers vor. Gusianna!
14.3.08
Alles zum Gebet
Der Bundeskanzler braucht unsere Hilfe! Fragt nicht, was Euer Kanzler für Euch tun kann, fragt, was Ihr für Euren Kanzler tun könnt! Antwort: Beten, beten, beten. Denn gewissenlose Gesellen in der eigenen Partei wollen ihm an den Kragen. Selbst siebente Zwerge von links wie der Bürgermeister von Villach pinkelten dem Regierungschef heute ans Bein, während dieser in Brüssel weilte. (Quasi: Aktion langer Strahl).
Wir vom Politbüro wollen diesem Treiben nicht länger zusehen. Wir geben hiermit die Gründung der Alfred-Gusenbauer-Gebetsliga bekannt. Erstes Treffen morgen, fünf Uhr früh in der Krypta der SPÖ-Zentrale. Rosenkranz nicht vergessen!
(Nein, nicht die Barbara!!)
Wir vom Politbüro wollen diesem Treiben nicht länger zusehen. Wir geben hiermit die Gründung der Alfred-Gusenbauer-Gebetsliga bekannt. Erstes Treffen morgen, fünf Uhr früh in der Krypta der SPÖ-Zentrale. Rosenkranz nicht vergessen!
(Nein, nicht die Barbara!!)
Pre-Olympia
Olympia in China lässt sich gut an. Erster Bewerb geht schon mit einem Wettschießen in Tibet über die Bühne. Für die chinesische Equipe fast ein Heimspiel – da dürfte nichts anbrennen.
Faymann ante portas
Genosse Hofrat hat es ja schon angedeutet. Es steht wirklich schlimm um unseren Gusi. Die Minister Buchinger und Faymann haben sich jetzt voll hinter den Fred gestellt und jegliche Ablösegerüchte dementiert. Faymann: „Ich habe als Infrastrukturminister alle Hände voll zu tun und fühle mich bei dieser Aufgabe sehr wohl.“ Tja, so spricht nur der nächste Bundespartei-Obmann und neue SPÖ-Kanzlerkandidat.
Ab in die Wüste

Jetzt muss man sich um den Gusi aber wirklich sorgen. Hin kriegen tut der gar nix. Dieses Geiseldrama in der Sahara, das wäre doch die ideale Publicity-Geschichte. In etwa so, wie damals ein gewisser Herr Klima beim bösen Hochwasser in viel zu großen Gummistiefeln rum gestapft ist. Das kam beim Volk super an. Der Fred muss sofort nach Algerien jetten, dort mit ein paar Beduinen quatschen und mit dem Jeep für die ORF Kameras ein paar Runden über die Dünen drehen. Nix da. Sitzt in der Löblstrasse und lässt lapidar ausrichten, dass er die sofortige und bedingungslose Freilassung fordert. Buah, da werden die Wüstensöhne aber zittern. Also ab in die Wüste - Fred.
Client Number 9
Kaum hat Genosse Ska "Wir sind Sexskandal!" frohlockt ist unser quasi austrifizierter Sexskandal alias Gouverneur Eliot Spitzer alias "Client Number 9" in den Abhörprotokollen des FBI auch schon wieder weg. Womöglich hat er sich im Hotel Mayflower jetzt gleich eine Suite gemietet, damit das nicht immer so kompliziert ist. Die junge Damen durften wir ja jetzt auch schon kennenlernen, hat sich selbst geoutet, man kommt ja sonst nicht in die Zeitungen. Damit nicht alles so schnell vergessen wir, schenkt uns Virgin Mobile ein kleines Inserat mit Client Number 9, leider nur in Kanada.
12.3.08
Wir sind Sex Skandal
Jetzt haben wir endlich auch einen Sex Skandal der sich gewaschen hat. Mister Eliot Spitzer, seines Zeichen New Yorker Gouverneur, hat sich ein Callgirl auf sein Hotelzimmer liefern lassen. Spricht nichts dagegen. Nur halt in New York ganz streng verboten. Spitzer weiß das natürlich. Ist er doch als Staatsanwalt gegen Nutten und böse Börse Zocker knall- bis überhart zu Felde gezogen. Blöde Geschichte. Auch für uns. Der Mann ist quasi Österreicher. Die Eltern sind von hier nach USA ausgewandert. Quasi so ein halber Arnie Schwarzenegger, dieser spitze Spitzer!
Happy Anschluss!
Frühmorgens, zu nachtschlafender Zeit, wenn eh fast keiner zuhört, lassen die Grottenolme im Kulturradio Ö1 den Liszt raus: Dann wird vor den Fünf-Uhr-Nachrichten noch schnell Les Préludes von Franz Liszt gespielt, das tagsüber auf dem Index steht und zu dem die Nazis im Reichsradio ihre Nachrichten vom Wehrmachtsoberkommando verlauteten. Ist ja der 70. Gedenktag des "Anschlusses": Willkommen in Wien, mein Führer! Kann ja der Liszt nix dafür. Happy Gedenken.
10.3.08
Habsburger Gesetz 2.0
So war das also mit den Nazis. Da wird uns jahrelang die Hucke voll gelogen, wie arg die Österreicher, dabei eh alles sehr leiwand. Am Heldenplatz beim Hitler, 60.000 waren das vielleicht, wie bei einem Fußballspiel, da kommen auch 60.000 und plärren wie narrisch, kaum wo ein Rummel, sind schon die Leute da…. Opfer waren wir, nicht Täter, sagt uns jetzt der fast Kaiser Otto Habsburg. Anlässlich des Gedenken an 1938 haben sie den alten Otschi im Parlament reden lassen. Die ÖVP hat ihn da einfliegen lassen. Recht geklatscht sollen sie haben die Schwarzen, wie er so schön geredet hat der Kaiser, gestern Niederösterreich, heute ein echter Habsburger…… super Wochenende. Habsburger Gesetz 2.0 ?
SPÖ Ohnedie
Wir haben ja immer Probleme gehabt uns den Namen der SPÖ-Spitzenkandidatin Onodi zu merken, ohne ins Archiv zu schauen, und das nicht weil sie eine Frau ist, wie uns eine Kollegin neulich bissig unterstellte. Aber jetzt ist es ja ganz einfach geworden: Es ist die Frau Ohnedie.
9.3.08
Pröll nicht Gusenbauer
Herr Chefredakteur Sie kennen mich doch ganz genau“, sagt Wahlsieger Erwin Pröll ORF zu Richard Grasl im ORF Landestudio auf die Frage, ob er wie versprochen die die vollen fünf Jahre im Amt bleiben wird. „Was ich vor der Wahl verspreche, gilt auch nach der Wahl. Mein Name ist Erwin Pröll und nicht Alfred Gusenbauer.“ Vollwatsche.
Ybbs!!!
Wenigsten bei der Mama daheim in Ybbs, könnte man jetzt meinen. Aber nicht einmal da hat der Fredl was reißen können. Minus 8,3 Prozent. Die Blauen 8 Prozent mehr, uns sogar die Orangen haben sich da auf Landesrekord von 1,3 Prozent geschraubt.
8.3.08
Mein Landesvater
…… so ein Rüpel! Ich glaube es ja nicht. Das Video nicht mehr ganz taufrisch, aber mir bis dato unbekannt. Also einen Diener des Herren sowas von abwatschen, das gehört sich echt nicht…
4.3.08
Voll hinter Gusi
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina hat heute in einer Presseaussendung ungefragt mitgeteilt, dass die SPÖ geschlossen hinter ihrem Bundesparteivorsitzenden Alfred Gusenbauer stehe. - Bange fragen wir uns seither: Was, steht es wirklich schon so schlimm um unseren Gusi?
1.3.08
29.2.08
Leichen in Flöttls Keller II
Eine Republik wie eine Räuberpistole! Was kommt noch alles raus? Jetzt wissen wir schon: Klarheit ist kein Geschenk. Aber wir sagen jetzt in aller Klarheit: Als nächstes finden sie auf den Kisten mit den Beweisen aus Flöttls Keller bestimmt die DNA vom Missethon. Und daneben einen Tschickstummel vom Van der Bellen.
Wettangebote für Wahltermine
Aber selbstverständlich. Wir Niederösterreicher, also die große Familie Niederösterreich, also wir Bürger und Bürgerinnen des neuen Niederösterreich, also wir, die da wohnen wo die soziale Kälte aber so was von nicht zu Hause ist, wir haben es voll super und wählen schon am 9. März………… Politburo wird selbstverständlich den Gang zur Urne live und unzensiert übertragen! Stay tuned!
Leichen in Flöttls Keller
Wozu hat man auch zwei Kellerabteile, wenn nicht wenigstens in mindestens einem Leichen sind? Wir reden jetzt nicht von der grauslichen Kinderheimgeschichte auf Jersey, sondern den SP-Finanzierungsleichen im zweiten Keller des alten Herrn Flöttl. Der hat seinerzeit die Karibik-Geschäfte mit seinem damals noch talentierten Junior angefangen, dann ging er in die Pension und nahm einen Haufen alter Akten mit. Und so wie andere in Kellern und Dachböden noch das eine oder andere Mozartmanuskript finden, hat der talentierte Staatsanwalt Krakow im zweiten Keller des Flöttl senior jetzt noch ein bissl gestierlt und die alten Akten ausgegraben. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Parteifinanzierung durch die Bawag an die SPÖ. Eh nur so in Gegend einer Milliarde Euro Schilling, sagt die Richterin.
Irgendwelche Wettangebote für Wahltermine?
Irgendwelche Wettangebote für Wahltermine?
7 Tschick auf 25 Kilometer
„Der Grüne da, der van der Bellen”, erzählt der Flughafentaxler aufgeregt. „Der ist heute schon bei mir im Auto gesessen.“ Von Schwechat bis in den 18. Bezirk soll er sieben Zigaretten geraucht haben. Das sind knapp 25 Kilometer. Alle 3,5 Kilometer also eine Tschik. Ernstl Happel schau oba. Weltrekord. „Gleich beim Einsteigen hat er wissen wollen, ob er eh paffen darf. Mir ist des ja Wurscht. Muss ich halt lüften nach der Fuhr.“ Van der Bellen saß neben dem Fahrer, das Fernster einen Spalt geöffnet, paffte er ohne weitere Kommunikation raus. „Oba, jetzt kummts. Haut der die Stumperl einfach ausse, Oschenbecher kennt der net. Der Grüne der. Man wü ja nix sogen, oba Umweltschutz schaut bei mir anders aus.“
27.2.08
Soziale Wärme
Die ÖVP geht jetzt dazu über, die SPÖ mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sie will dem mittlerweile zum Gusenbauer-Hunderter upgegradeten Buchinger-Hunderter ab sofort jede Woche ein anderes Geldgeschenk entgegensetzen: einen Hahn-Zwanziger, einen Bartenstein-Zehner, ein Missethon-Fünferl und so weiter. Heute zum Auftakt war ein Molterer-Fünfziger dran, den die ÖVP als Heizkostenzuschuss vorschlägt. Hm, Ende Februar ein Heizkostenzuschuss, bei 17 Grad Außentemperatur - da müssen die Schwarzen vielleicht noch ein bissel üben.
Weiter so!
Na bitte, es geht ja. Kanzler Gusenbauer und Vizekanzler Molterer haben heute erstmals getrennte Pressefoyers nach dem Ministerrat abgehalten. Bisher haben sie die Öffentlichkeit gemeinsam darüber informiert, dass sie wieder einmal nix zusammengebracht haben, ab sofort geben sie diese interessante Neuigkeit nacheinander und in verschiedenen Räumen bekannt. Ein erster Schritt zur Trennung ist also getan. Aber bitte, bitte, liebe Regierung: Das kann doch nicht alles gewesen sein!
25.2.08
No Country for Old Men
Noch ein Oscar-Gewinner: Die roten ORF-Betriebsräte haben endlich geschnallt, dass sie den Heinz Fiedler nicht mehr lemmingenhaft zu ihrem Anschaffer wählen müssen seit er keine Mehrheit hat, und jetzt ist der Heinz Fiedler ORF-Geschichte. Zwar lässt der ORF ja sonst keine Chance außer acht, die Leute möglichst früh in Pension zu schicken, nur beim Fiedler ist das was anders. 65 und grad erst fast a Bankerl in der Sauna g'rissen wollt er doch nochmals eine kleine Periode als Zentralbetriebsrat anhängen, weil sonst ja das Unternehmen untergeht. Aber eben, vier Oscars: No Country for Old Men! Bleibt ja noch ein bissl dasein als Stiftungsrat zum Trost.
Wir Oscars!
Kaum hamma einen, schon frech wie Oscar wer ihn aller EIGENTLICH erhalten hat. Der Bundeskanzler ist als Erster beim ORF durchgekommen mit seinem Vaterschaftsanspruch ("Ich habe schon in der Sandkiste davon geträumt, dass ich der erste Bundeskanzler werde, dessen erfolgreiche Filmförderung einen Oscar für Österreich bringt!"). Dann hat den Oscar natürlich der ORF bekommen, weil er den Film koproduziert hat (kriegen wir ihn wenigstens irgendwann zu sehen, gibt ja auch Filme die der ORF produziert und dann nicht ausstrahlt). Nachdem die EU-Direktoren vom Mittagessen zurück waren haben sie entdeckt, dass irgendwas vom Agrarbudget offenbar zufälligerweise in den europäischen Film gesickert ist, also auch in "Die Fälscher", wir gratulieren der EU. Haben wir schon erwähnt, dass wir auch wesentlich zum geistigen Klima im Land beigetragen hat, dass diesen Erfolg ermöglicht hat?
20.2.08
Dänische Fußabstreifer
Ausgerechnet die Dänen, die uns den Karikaturenstreit bescherten als sie drauf beharrten, dass sie auf dem armen Mohammed rumtrampeln dürfen, entpuppen sich jetzt als wehleidige Sensibelchen. Bei Ikea haben nämlich Fußabstreifer, Fetzen und Teppiche, also alles worauf man rumtrampelt, grundsätzlich nur dänische Namen, haben sie herausgefunden. Dafür hat alles was glänzt einen schwedischen oder norwegischen Namen. "Kultureller Imperialismus", schreit der dänische Linguist Klaus Kjøller, "Ikea hat die Waren mit dem geringsten Preis für dänische Namen ausgesucht".
19.2.08
Und tschüss, Fidel
Da geht er also hin, bevor sie ihn hinaustragen: Fidel Castro will nicht mehr Präsident sein, der kleine Bruder Raoul soll jetzt ein für alle mal das Familiengeschäft Cuba besorgen. Nach 49 Berufsjahren in die Rente. Wahrscheinlich der erste Diktator, der online aufgibt, was doch ganz neue Perspektiven aufwirft: Eine glänzende Alterskarriere als Blogger? Erste Kostproben gibt es schon auf Granma, dem kommunistischen Parteiblatt Kubas, über die US-Präsidentschaftskandidaten.
18.2.08
KLARHEIT IST KEIN GESCHENK.
In Pröllistan werden die Wahlplakate immer rätselhafter. Die ÖVP verwirrt mit einer Reihe von geheimnisvollen Botschaften. KLARHEIT IST KEIN GESCHENK ist bis dato der Höhepunkt. Vielleicht sind das die gesammelten philosophischen Ergüsse des verkehrten Herrn Landeshauptmann? Man weiß es nicht……… Mails an die Landes-VP bleiben unbeantwortet. Bitte um dringende Aufklärung!!!!!
15.2.08
Banken ausspionieren
Wir wollen ja nicht in Verdacht kommen, den Klassenfeind bei seinen Steuerhinterziehungen zu verteidigen. Aber so wie's aussieht hat die Staatanwaltschaft Bochum (dort ist man ja seit dem bösen Karawanen-Kapitalismus der finnischen Handyschweinemacher ideologisch entsprechend aufmunitioniert), also hat die Staatsanwaltschaft ihre Unterlagen aus den Händen des Bundesnachrichtendienstes. Die haben "die Bank geknackt", werden Auskenner zitiert, drum sind jetzt auch schon über 100 weitere Verdächtige im Visier. Offenbar Jackpot an Unterlagen unter dem Siegel des Bankgeheimnisses. Bravo, so bauen wir uns unseren Rechtsstaat: Wenn wir wo nix anderes finden schicken wir unsere Agenten hin. Wo war eigentlich das Heeresnachrichtenamt während der ganzen Karibik-Jahre der Bawag?
9.2.08
Dancing Gau
Nehmen wir mal an: ich Austro C- oder D-Promi. Tanzbär für dieses Dancing Stars, setz die Grinsefratze auf, wirble volle Tuppe über’s Parkett, lass mich von Fonsi Haider anschleimen, und dann erste Runde „Tschüssi“. Weniger Stimmen als diese eklige Frau Schiller aus dem Seitenblicke Fernsehen. Poah, da wär ich aber sauer. Österreich, mich weniger lieb als Lugner Spezi Jeannine. Sonntags Frühstück frei Haus? Sicher nimmer, selber Semmerl holen und Kaffee aufkochen……





